„Deutlicher Hinweis auf Weihnachten“

Traditioneller Basar der Wildeshauser Hauptschule

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Gekonnt „zauberten“ die Schulsanitäter die Zuckerwatte aus der Maschine. 

Wildeshausen - Von Joachim Decker. „Da kommt ja schon beim Betreten der Aula Weihnachtsstimmung auf“, betonte Wildeshausens Bürgermeister Jens Kuraschinski am Donnerstagmorgen, als er den traditionellen Weihnachtsbasar in der Hauptschule besuchte. „Es riecht so herrlich – das ist ein ganz deutlicher Hinweis auf Weihnachten.“

In der Tat hatten sich die Schüler wieder alle Mühe gegeben, um einen ansprechenden Basar auf die Beine zu stellen. „Ich bin beeindruckt, was hier alles geboten wird. Da haben sich die jungen Leute richtig ins Zeug gelegt“, so der Bürgermeister, der den Basar in jedem Jahr besucht. „Ja, das lasse ich mir einfach nicht nehmen. Es gibt hier stets einige hübsche Sachen zu kaufen.“

Das war eine Aussage, die auch Schulleiterin Dorit Hielscher bestätigte: „Der Basar wurde wieder von der Schülervertretung in Zusammenarbeit mit den Klassen organisiert. Jeder konnte Vorschläge machen, was er anbieten will.“ 

Dank an Wildeshauser Unternehmen

Einen großen Dank sprach sie den Wildeshauser Firmen aus: „Sie waren wieder sehr spendabel und haben für eine gut bestückte Tombola gesorgt.“ Die Schüler seien immer wieder erstaunt gewesen, wenn sie mit den Artikeln, die gespendet wurden, aus der Stadt gekommen sind.

Beim Rundgang wurde dann schnell deutlich, dass sich die Schüler Gedanken gemacht hatten, um die Leute anzulocken. Erstmals waren die Schulsanitäter mit einem Stand vertreten, an dem es Popcorn und Zuckerwatte gab. Beides wurde jeweils frisch hergestellt. Ob Teelichter, Geschenkkörbchen mit Schokolade, kleine Figuren, Fröbelsterne oder Geschenkanhänger, auch an kleine Präsente für Weihnachten war gedacht worden. 

„Wir sind zufrieden mit dem Verkauf“

Hungern brauchte ohnehin niemand, denn es gab auch Waffeln, Brezeln Hotdogs und Crêpes. Zudem bestand die Möglichkeit, selber Sterne zu basteln. Vertreten waren auch die Schülerfirmen „Kreatex“ mit Holz-, Textil- und Tonarbeiten sowie „Der fair(n)e Laden“ mit fair gehandelten Waren – von Schokolade über Kakao bis hin zu Kaffee. „Die Sachen sind sehr bleibt, wir sind zufrieden mit dem Verkauf. Wir bieten die Waren auch regelmäßig im Gymnasium zum Verkauf an“, erzählten Leon Zimmermann und Andreas Blem.

Ein Nachwuchs-Weihnachtsmann war unterwegs, um Werbung für die Waren zu machen, die an den Ständen zu haben waren. 

Dass sich der Weihnachtsmann um den Nachwuchs keine Sorgen machen muss, stellte ein Schüler unter Beweis, der im roten Anzug und mit langem Bart durch die Schule lief, um Werbung für den Basar zu machen. Als „Special Guest“ sorgte Klaus Klepin am Klavier für musikalische Untermalung.

„Dieser Tag bietet auch immer wieder die Möglichkeit, bei einer Tasse Kaffee oder Kakao mit den Eltern oder Großeltern unserer Schüler ins Gespräch zukommen“, betonte Hielscher.

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