Traditionelle Himmelfahrtsversammlung der Schützengilde im Rathaussaal

Offiziere in Dublin auf Tour

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Der Hauptmann der Wache, Hermann Johannes, und Schaffer Jörn Röhr überprüfen die Uniform von Tambour Alain Priser.

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Ein Bericht auf Plattdeutsch, Braunbier satt und Vorbereitungen aufs Gildefest in Dublin. Dem Ergebnis der traditionellen Gildeversammlung am Himmelfahrtstag zufolge kann das diesjährige Gildefest in der Wittekindstadt nur zu einem vollen Erfolg werden.

„Ich weiß, dass du, Hermann Petermann, im vergangenen Jahr Probleme hattest, die Berichte der Ausschüsse zu verstehen. Also gebe ich meinen heute auf Plattdeutsch ab“, verkündete der Vorsitzende des Musikausschusses, Fähnrich Jörn Ahlers, lautstark im Rathaus. Und Petermann dankte es ihm: „So will ich das haben, das kann jeder verstehen.“

Großes Staunen herrschte, als Pressesprecher Oberleutnant Manfred Wulf verkündete, dass die Vorbereitungen aufs große Fest sogar auf Dublin ausgedehnt worden seien: „Mit einigen Offiziers-Kollegen war ich in Irland , um das Gildefest vorzubereiten. Nun kann es nur noch gut werden, wir haben nichts vergessen.“

Eine eher überraschende Aussage tätigte das Mitglied des Regiments, Ralf Siemer, als es um die Frage ging, ob denn wieder Braunbier satt ausgeschenkt werden soll: „Während der Gildeversammlung haben wir eine Beitragserhöhung ab 2016 beschlossen. Daher sollten wir in diesem Jahr auf das Freibier verzichten und erst im übernächsten Jahr wieder einsteigen.“

Das sah Hermann Petermann nicht so: „Wir haben doch Geld genug und bekommen demnächst auch noch eine Erhöhung.“ Auch wenn er keinen Beitrag mehr zahlen müsse, habe er stets einen Blick auf die Finanzen: „Ich bin gerne bereit einen kleinen Obolus zu entrichten, damit es Freibier satt geben kann.“ Das war eine Aussage, die Oberst Ernst Frost gerne hörte: „Das ist voll okay, wir beide gehen nachher erstmal ein Bier trinken.“

Den Bericht für den Schießausschuss legte der Vorsitzende Hauptmann Artur Gabriel vor. Er konnte darauf verweisen, dass sich die Schießanlage in einem Topzustand befindet. Dennoch hatte er noch eine wichtige Anmerkung parat: „Der große goldene Papagoy auf der Vogelstange hat nichts mit einem Goldfasan zu tun, wie unsere Offiziere ehrenhalber genannt werden, sondern mit dem Goldenen, der für besondere Verdienste an Nichtmitgliedern verliehen wird.“

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