Tradition erhalten und feiern 

110 Männer sind am Dienstag der Wildeshauser Schützengilde beigetreten

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Der 40-jährige Marc Thesing (r.) aus Wildeshausen hat sich am Dienstagvormittag im Rathaus in das Buch der Wildeshauser Schützengilde eingetragen.

Wildeshausen – Die Wildeshauser Schützengilde hat am Dienstagvormittag auf der Herrlichkeit 110 neue Rekruten begrüßt. „Jedes Jahr ist dies etwas Neues und Besonderes. Es ist der aktive Ausdruck der engen Verbundenheit füreinander“, sagte der Wildeshauser Bürgermeister und Gildegeneral Jens Kuraschinski. „Ich gelobe, mich für das Wohlergehen der Stadt einzusetzen“, sagten die Anwärter und hielten dabei die Fahne in der linken Hand.

„Ich möchte hier eine schöne Zeit mit den Gildebrüdern verbringen und ein leckeres Bier trinken“, erklärte der 28-jährige Julian Silke aus Magdeburg seinen Beitritt. Der 26-jährige Christian Bernasko aus Wildeshausen ergänzte: „Es macht einfach Spaß. Andere sind auch schon Mitglied, darum wollte ich auch der Gilde beitreten.“ Lukas Sanner kommt aus Wien: „Ich bin der Gilde beigetreten, damit ich meine Freunde öfter sehe und um die Freundschaften zu pflegen. Nachher grillen wir noch mit.“ Auf die Frage, wieso er nun Mitglied der Gilde ist, antwortete der 17-jährige Willem Hoffrogge: „Das macht man so, wenn man aus Wildeshausen kommt. Ich möchte die Tradition weiterführen.“ Sein Cousin Joost Hoffrogge ist ebenso der Gilde beigetreten, weil sein Vater Mitglied ist. „Viele Familienmitglieder sind in der Gilde. Es ist einfach ein Gemeinschaftsgefühl“, erzählte der 17-jährige Nico Kramer aus Wildeshausen.

Birger Strudthoff meinte, dass er nun reif genug für die Gilde sei. Der Spruch von seinen Freunden und ihm in diesem Jahr lautete: „Gildespringer – natürlich, reif & durstig“. „Es ist schön, den Tag zusammen zu erleben und gemütlich einen zu trinken. Wir kennen uns alle.“ Marko Bernsteins Motto lautete: „Wir sind gerne alle voll.“ Für den 47-jährigen Alexander Kunst war es nun an der Zeit, der Gilde beizutreten. „Vorher war ich in einem anderen Verein, aber jetzt habe ich die Zeit dafür.“ Claas Coorßen aus Großenkneten findet es super, dass viele junge Leute in der Gilde sind. „Es macht echt viel Spaß hier und man kann die Zeit mit Freunden verbringen.“ Der 22-jährige Marcel Reuter ergänzte: „Die Gemeinschaft hier ist klasse.“ Für André Neubauer aus Wildeshausen ist das Gildefest Tradition. „Der Zusammenhalt hier ist toll.“ Seinen Bart habe er sich extra in Rot gefärbt, weil viel rot an der Tracht ist. 

lat

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