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Tischlerei-Komplex brennt lichterloh

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Von: Dierk Rohdenburg

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Landkreis Vechta – Bei einem Großbrandrand in einer Tischlerei mit mehreren Lagerhallen in Steinfeld (Kreis Vechta) ist es nach ersten Schätzungen zu einem Schaden von 3,5 Millionen Euro gekommen.

Wie die Polizei mitteilte, brach das Feuer am Mittwoch um 0.30 Uhr aus. Die Löscharbeiten auf dem rund 2.500 Quadratmeter großen Gelände dauerten bis in die Morgenstunden noch an. Verletzte gab es nicht. Im Einsatz waren mehr als 300 Feuerwehrleute.

Aus noch ungeklärter Ursache stand die am Rande des Ortes befindliche Tischlerei plötzlich lichterloh in Flammen. Der Familienbetrieb, der nach eigenen Angaben bereits seit mehreren Generationen existiert, drohte völlig zerstört zu werden.

Lichterloh in Brand: Als die Feuerwehr vor Ort eintraf, schlugen die Flammen bereits hoch.
Lichterloh in Brand: Als die Feuerwehr vor Ort eintraf, schlugen die Flammen bereits hoch. © 261News

Bereits als die ersten Feuerwehren zu dem Einsatz nahe der Bundesstraße 214 ausrückten, war ein heller Feuerschein aus mehreren Kilometern Entfernung zu sehen. Das Inferno bestätigte sich, als die Helfer vor Ort eintrafen. Der miteinander verbundene Komplex, mit seiner Produktions- sowie Lagerhalle sowie Büro- und Ausstellungsgebäude, stand in Vollbrand. Meterhoch schlugen die Flammen in den Nachthimmel und bedrohten zwei angrenzende Wohnhäuser.

Feuerwehr versucht, Wohnhäuser zu retten

Sofort bauten die Wehren eine Wasserversorgung auf und versuchten vor allem, noch unversehrte Bereiche, wie die besagten Wohngebäude, per Riegelstellung zu schützen. „Da die Tischlerei in Vollbrand stand, war unser Hauptaugenmerk auf die bis dahin unbeschädigte Wohnhäuser gerichtet“, berichtete Feuerwehrsprecher Jens Lindemann der Medienagentur Nonstop-News. „Deshalb haben wir sofort unsere Arbeiten mit einem massiven Wassereinsatz darauf konzentriert, sodass wir die Häuser halten konnten.“

Um das Großfeuer zu bekämpfen, wurden Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis Vechta alarmiert. Über 300 ehrenamtliche Helfer rückten aus. Das Feuer fand jedoch in den teils bis unter das Dach mit Holz befüllten Hallen fast unbegrenzt Nahrung. Entsprechend groß war die Hitze sowie die Rauchentwicklung. Erst nach drei Stunden intensiver Löscharbeiten, unter anderem über drei Drehleitern, war der Brand unter Kontrolle.

Vermutlich den ganzen Mittwoch werden die Feuerwehren noch im Einsatz sein, um den Brand zu bekämpfen und endgültig zu löschen. „Die Löscharbeiten ziehen sich noch einige Stunden hin. Den Sonnenaufgang werden wir wohl hier vor Ort erleben“, so Lindemann. Um an alle Glutnester zu gelangen, wurde ein Bagger benötigt, der völlig zerstörten Hallen einriss, um einen besseren Zugang zu ermöglichen.

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