Startkapital für Katzenhaus in Hanstedt reicht aber nicht

Tierschützer erhalten 20.000 Euro

Zuschuss für ein Katzenhaus: Die Tierschutzgruppe erhält zunächst 20.000 Euro.
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Zuschuss für ein Katzenhaus: Die Tierschutzgruppe erhält zunächst 20.000 Euro.

Hanstedt– Die Tierschutzgruppe (TSG) Oldenburg Land erhält von der Stadt Wildeshausen einen Zuschuss in Höhe von 20.000 Euro für den Bau eines Katzenhauses in Hanstedt.

Diese Summe war seit Jahren im Haushalt mit einem Sperrvermerk versehen. Nun wird das Geld nach einer Entscheidung des Verwaltungsausschusses von Donnerstagabend zur weiteren Projektrealisierung sofort zur Verfügung gestellt.

Die verbleibende Antragssumme in Höhe von 40.000 Euro erhält die Tierschutzgruppe jedoch erst nach Vorliegen der Voraussetzungen zum Betrieb des Tierhauses in den folgenden Haushalten. Diese Bedingung wiederum ist erst erfüllt, wenn das Tierheim richtig startet.

Der Verein benötigt das Geld allerdings vorher, weil er mit hohen Kosten kalkuliert. Wie berichtet, hat die Planerin 189.000 Euro für die Herrichtung eines ehemaligen Schweinestalls veranschlagt.

Tierschutzgruppe hofft auf weitere Zuschüsse

Die TSG selbst kann nach eigenen Angaben 60.000 Euro beisteuern. Dazu könnten bei einer Förderung durch die Stadt Wildeshausen bis zu 35.000 Euro vom Deutschen Tierschutzbund kommen. Zudem hofft die Gruppe, einiges an Spenden einzutreiben. Die laufenden Kosten bezifferte die Vorsitzende der TSG, Anne Grafe-Weibrecht, auf 90.000 Euro jährlich. Die Finanzierung müsste gelingen, wenn die Stadt für den Fundtiervertrag das zahlt, was üblich ist.

Laut der Kalkulation rechnet die TSG jährlich mit einer Fundtiererstattung aus Wildeshausen in Höhe von 57.500 Euro, Einnahmen durch die Katzenpension von 10.500 Euro (bei guter Auslastung: 24.300 Euro), Geld aus der Tiervermittlung in Höhe von 3.500 Euro, selbst erwirtschafteten Beträgen von 15.000 Euro sowie Mitgliedsbeiträgen von rund 5.000 Euro. Die Ehrenamtlichen bieten neben der reinen Fundtierbetreuung auch die Überwachung der Kastrationspflicht in der Stadt sowie das Einfangen von frei lebenden Hauskatzen und die Kastration der Tiere an. In dem Tierheim wäre Platz für 40 Katzen und einige Kleintiere.

Eine wesentliche Zusage fehlt den Tierschützern allerdings, bevor sie überhaupt den Umbau beauftragen: Sie hätten gerne die Zusicherung der Stadt, dass diese die Fundtierverträge an sie überträgt. Derzeit werden die Tiere in Delmenhorst aufgenommen und betreut.

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