Mahnwachen geplant

Tierrechts-Demonstranten kommen nach Wildeshausen

Camp in Goldenstedt: Von hier aus sollen die Mahnwachen gestartet werden.
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Camp in Goldenstedt: Von hier aus sollen die Mahnwachen gestartet werden.

Goldenstedt/Wildeshausen – Die Teilnehmer am „Camp zur Agrarwende“, einer Protestaktion gegen die Tierindustrie am Hartensbergsee in Goldenstedt, planen in den nächsten Tagen mehrere Mahnwachen in der Region, um auf ihren Protest aufmerksam zu machen. Geplant sind „Aktionen zivilen Ungehorsams“.

Seit Dienstag um 12 Uhr steht bereits eine Mahnwache am Bahnhof in Goldenstedt unter dem Motto „Mehr Geld für den ÖPNV, weniger Geld für die Tierindustrie“. Die Polizei ist nach eigenen Angaben vor Ort und begleitet die Versammlung. „Die Mahnwache verläuft bislang friedlich und störungsfrei“, heißt es im Bericht.

Für die nächsten Tage ab Donnerstag bis Sonnabend sind jeweils ab 4 bis 20 Uhr weitere Mahnwachen angemeldet worden. So werden Demonstranten vor der „Geestland“-Putenschlachterei an der Düngstruper Straße in Wildeshausen erwartet. Das Motto lautet hier: „Das Schlachten beenden“.

In Lohne soll es eine Mahnwache auf der Kreuzung „Am Grevingsberg“ und „Brägelerstraße“ zum Thema: „Agrarwende jetzt!“ geben.

In Bakum ist vor dem Betriebsgelände von „Westfleisch“ an der Harmer Straße eine Mahnwache zum Thema „Stoppt die Ausbeutung von migrantischen Arbeiter*innen!“ geplant.

In Rechterfeld gibt es auf der Kreuzung von Heidestraße und Paul-Wesjohann-Straße Mahnwachen zum Thema „Agrarwende jetzt!“.

In Steinfeld wird am Honkomper Weg eine Mahnwache zum Thema: „Das Schlachten beenden!“ geplant.

In Visbek startet in Hogenbögen eine Mahnwache zum Thema: „Agrarwende jetzt!“.

In Diepholz gibt es vor einem Betrieb an der Straße „Im Moore“ eine Mahnwache zum Thema „Das Schlachten beenden!“.

Aus dem Camp heraus sind laut Polizei seit Beginn der Aktion am Wochenende bislang keine relevanten polizeilichen Vorkommnisse bekannt geworden. Zwischenzeitlich dürften etwa 250 Teilnehmer eingetroffen sein, so die Ordnungshüter..

Von den Aktivisten heißt es: „Wir gehen dorthin, wo Tierleid und der Klimawandel gemacht werden: zu PHW nach Rechterfeld. Dort fordern wir die Enteignung von PHW und die Umstellung der Anlagen in ökologisch verträgliche und solidarische Pflanzenproduktionsstätten unter der Selbstverwaltung der Arbeiter. PHW ade!“

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