Singschule der Alexanderkirche feierte „Einjähriges“

Tierische Premiere zum Geburtstag

Enrico (6), Lars (7), Yngve (7) und die achtjährige Nina vom Spatzenchor (von links) glänzten auf der Bühne auch als kleine „Schauspieler“.

Wildeshausen - WILDESHAUSEN (hen) · „Weit fort in einem kalten Land steht Wanjas Haus am Waldesrand“, hieß es am Sonntagabend in der evangelischen Alexanderkirche in Wildeshausen.

Vor rund 350 begeisterten Besuchern feierte der Spatzenchor unter der Leitung von Ralf Grössler und Dagmar Grössler-Romann mit dem Singspiel „Es klopft bei Wanja in der Nacht“ zum einjährigen Geburtstag der Singschule eine mehr als gelungene Premiere.

„Der Gesang muss nicht leise sein. Es darf ruhig lauter werden“, hatte Kantor Ralf Grössler bei der Begrüßung zum traditionellen Adventssingen das Publikum nicht vergebens zum Mitmachen animiert.

Mit dem Lied „Es schneit“ startete der vorweihnachtliche Reigen und machte von der ersten Note an Geschmack auf mehr. Weihnachtslieder bei denen das bekannte „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ nicht fehlen durfte, wechselten sich ab mit Gedichten und dem Eingangs erwähnten Singspiel. Dabei waren nicht nur der schauspielerische Einsatz und die aufwendigen Kostüme, sondern auch die fröhlichen Stimmen des Spatzenchores das Sahnehäubchen auf der vorweihnachtlichen Geburtstagstorte.

Der Spatzenchor fand immer den richtigen Ton.

Erzählt und gesungen wurde von den rund 40 „Spatzen“ die Geschichte von Hase, Fuchs und Bär, die in einer eisigen Winternacht an Wanjas Tür pochten und eingelassen wurden. Weil der Schneesturm so fürchterlich tobte, schworen sie, einander nichts zuleide zu tun, und hielten dies auch die ganze Nacht durch. Am nächsten Tag waren alle verschwunden, und nur anhand der verschiedenen Tierspuren, die in drei Richtungen auseinander gingen, konnte Wanja sicher sein, dass er den Besuch dieser drei, einander eigentlich feindlichen Tiere nicht geträumt hatte, und sie sagte sich: „Wir haben wirklich diese Nacht gemeinsam friedlich zugebracht. Was so ein Schneesturm alles macht!“

„Das war ganz toll. Besonders die Lieder und die Tiere haben mir gefallen“, schwärmte unter den Zuschauern der dreijährige Leon, der es wissen muss, schließlich singt er selbst in der „Rasselbande“ von Dagmar Grössler-Romann. „Eine sehr schöne Aufführung. So etwas sollte öfter stattfinden“, schlossen sich seine Eltern Melanie und Dennis Böseleger an.

„Das hat großen Spaß gemacht. Außerdem ist es schön, wenn wir mit anderen Kindern zusammen singen und spielen können“, waren sich alle „Spatzenkinder“ mit Greta (7) einig.

Wer den Spatzenchor mit seinen Weihnachtsliedern verpasst oder noch einmal erleben möchte, hat dazu am Heiligen Abend um 15 Uhr Gelegenheit, bevor um 16.30 Uhr der Kinderchor der evangelischen Alexanderkirche mit vielen Solisten das Singspiel „Wenn Engel streiten“ aus der Feder von Ralf Grössler zur Aufführung bringen wird.

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