Den Tidenstrom genutzt

Ruderer des Wassersportvereins auf Barßeler Gewässern unterwegs

Das Boot richtig festzurren, und dann kann es losgehen.

Wildeshausen - Zu einer Rundtour auf den Barßeler Gewässern sind die Ruderer des Wassersportvereins Wildeshausen kürzlich gestartet. „Wenn der Tidenstrom genutzt wird, ist die Strecke von 47 Kilometern sehr gut zu schaffen“, berichtet Pressewartin Claudia Rohmann.

Fahrtenleiter Hartmut Lindner hatte sich im Gezeiten-Kalender einen der wenigen günstigen Termine dafür ausgesucht. Er sagte: „Wenn die Tide um mittags von ablaufendem zum auflaufenden Wasser kippt, haben wir vernünftige Zeiten für die Hin- und Rückfahrt. Denn die Boote müssen ja auch auf- und abgeladen werden.“

„Landschaftseindrücke und Naturerlebnisse stehen im Vordergrund“

Diesmal hatte er zusätzlich das Glück, dass strahlender Sonnenschein herrschte. So fuhren die Ruderer von Barßel die Jümme abwärts nach Wiltshausen. Weil die Ufer stark verschlickt und die Anleger für Ruderer und Kanuten witterungsbedingt noch nicht im Wasser sind, waren die Wildeshauser dankbar, den Steg und die schöne Terrasse des Motorboot-Vereins nutzen zu dürfen. Deren Steg ist für Ruderer jedoch zu hoch und das Aus- und Einsteigen deshalb etwas mühevoll. Aber es klappte.

Nach kurzer Pause strömte das Wasser in die andere Richtung. Jetzt hieß es, ein paar hundert Meter gegen die Strömung weiter zu fahren und in die Leda einzubiegen. Mit dem Flutstrom war es dann bequem, weiter zu rudern. Nach etwa fünfzehn Kilometern bogen die Wassersportler dann in einen Kanal ab, der sie nach Barßel zum Auto zurückführte. Alle waren sich einig, dass dieser Rundkurs doch mindestens einmal im Jahr gefahren werden sollte.

„Im Gegensatz zum überaus schweißtreibenden Rennsport unternehmen wir ohnehin viele Wanderfahrten. Dabei stehen natürlich Landschaftseindrücke und Naturerlebnisse im Vordergrund. Da unsere vier Kilometer lange Hausstrecke auf der Hunte zwar recht nett, aber auf Dauer wenig abwechslungsreich ist, ist der WSW überall in Deutschland als Aufladeverein bekannt, der sehr gerne und häufig die Boote verlädt und die verschiedensten Gewässer erkundet“, so Rohmann. Das Teilnehmerfeld sei in den meisten Fällen ausgesprochen bunt und reiche vom Kind bis zum Ruheständler, umfasse die verschiedensten Berufsgruppen, bestehe aus Männern sowie aus Frauen: „Und manchmal begleitet uns sogar ein Hund während der Touren.“

eb/jd

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