Theater-AG der Holbeinschule bringt „Urmel aus dem Eis“ auf die Bühne

„In einer Mupfel pflafen“

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Gestern war es endlich soweit, die Kinder konnten in der Aula ihr Theaterstück aufführen.

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Wenn „Ping“, der Pinguin, in einer Mupfel pflafen möchte, der König mit dem Gewehr auf die Insel „Titiwu“ kommt und ein Waran friedlich in der Sonne liegt, dann kann ein „Urmel“ nicht weit sein. Gesichtet wurde es gestern in der Aula der Wildeshauser Holbeinschule, wo die Theater-AG der Dritt- und Viertklässler das Stück „Urmel aus dem Eis“ für die Mitschüler aufführte.

„Wir haben ein halbes Schuljahr Zeit gehabt, das Stück richtig gut einzuüben“, erzählten die beiden Leonies und Kay Thore aus der vierten Klasse. Die Frage nach dem Lampenfieber verneinten sie ganz spontan. „Das habe ich nicht, das macht mir gar nichts aus. Ich habe ja auch beim Kinderschützenfest getrommelt, da war ich auch überhaupt nicht nervös“, fügte Kay Thore hinzu.

Anfangs hätten sie in der AG nur die Texte laut gelesen, um alles kennenzulernen. „Jeder musste erst mal jede Rolle üben. Dann wurden sie vergeben“, erzählten die Kinder. Jeder habe seine Wünsche äußern dürfen: „Wenn sich zwei oder drei für eine Rolle gemeldet haben, dann wurde ausgelost.“ Das Üben habe immer sehr viel Spaß gemacht, die Geschichte von „Urmel“ sei vielen schon bekannt gewesen.

Großes Engagement und viel Spaß an der Sache bescheinigte die Leiterin der AG, die pädagogische Mitarbeiterin der Schule, Isa Albus, den Kindern: „Alle waren stets mit viel Eifer dabei und wollten immer alles perfekt machen.“

Genau das war den jungen Schauspielern anzumerken, gekonnt brachten die insgesamt 16 Schüler das Stück auf die Bühne. Dabei verwunderte immer wieder, wie textsicher jeder einzelne war, denn die Souffleuse brauchte so gut wie gar nicht einzugreifen.

In rund 30 Minuten konnten die Zuschauer, darunter auch einige Eltern, miterleben, wie das „Urmel“ aus seinem uralten Ei schlüpft, von den Inselbewohnern groß gezogen wird und von König „Futsch“ erschossen werden sollte. Das aber konnten die Inselbewohner dadurch noch verhindern, dass sie dem König das Leben retteten.

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