Nicht alle Fugen werden behandelt

Testfeld am historischen Rathaus

Die Fassade des Rathauses an der Westerstraaße sieht sehr uneinheitlich aus und muss nachgearbeitet werden. - Foto: dr

Wildeshausen - Die historische Fassade des Wildeshauser Rathauses „schmückt“ schon bald ein „Testfeld“. Dort soll ermittelt werden, wie es am besten gelingt, die frischen Fugen künstlich und optisch so altern zu lassen, dass das Mauerwerk an den sanierten und den unbehandelten Stellen nicht komplett verschieden aussieht.

Wie Stadtpressesprecher Hans Ufferfilge mitteilt, haben am Donnerstagnachmittag zwei Restauratoren aus Westoverledingen die Fassade begutachtet. In Absprache mit der Stadt wollen sie Möglichkeiten aufzeigen, die Fugen farblich anzugleichen. „Das muss dann ein paar Tage einziehen“, so Ufferfilge, der hofft, zeitnah Erkenntnisse zu bekommen, wie die Stadt verfahren dann soll. Klar ist aber schon jetzt, dass wohl nicht alle frisch gefüllten Fugen behandelt werden. Dort, wo die Fassade einheitlich saniert wurde – auf der Seite der Tourist-Information – dürfte kaum etwas geändert werden. „Es geht in erster Linie um das Mauerwerk im Eingangsbereich zum Marktplatz und zur Westerstraße“, so Ufferfilge. Dort finden sich im unteren Bereich weiß verfugte Stellen und darüber das alte Material, nachdem der Denkmalschutz die Sanierung gestoppt hatte.

Fakt ist, dass die Fugen am gesamten Rathaus dicht sind und somit kein weiterer Sanierungsbedarf besteht. Von daher muss auch niemand mehr weiteres historisches Material auskratzen. Nach der Begehung mit dem Denkmalschutz waren zudem die Pläne gestoppt worden, das Mauerwerk zu versiegeln. Die Gefahr wäre zu groß, dass Feuchtigkeit durch kleine Ritzen in die Steine dringen könnte und dann bei Frost für Schäden sorgt.

Für die Maßnahme hatte die Stadt 70000 Euro in den Haushalt eingestellt. Zu Kosten und dem Zeitplan des neuen Anstrichs macht die Stadtverwaltung noch keine Angaben. Es sollen zunächst die Ergebnisse aus dem Testfeld abgewartet werden.  

dr

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