Zwei neue Test-Möglichkeiten kommende Woche

Test-Kapazitäten in Wildeshausen hoffnungslos überfordert

Knapp: Zurzeit sind die „Insel am Westring“ und das Sanitas die einzigen Teststationen.
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Knapp: Zurzeit sind die „Insel am Westring“ und das Sanitas die einzigen Teststationen.

Test-Möglichkeiten in Wildeshausen sind knapp. Allerdings soll es bald mehr Test-Zentren geben. Und einige Wirte bieten Tests vor ihren Lokalen an.

Wildeshausen – Seit Mittwoch gilt 2G-Plus im Landkreis Oldenburg. Diese Regelung stellt die Einwohner Wildeshausens allerdings vor große Herausforderungen, denn die Teststationen beim Sanitas und der Apotheke „Insel am Westring“ sind hoffnungslos überlastet. So konnte am Mittwochnachmittag bei beiden Anbietern erst wieder am Mittwoch kommender Woche ein Termin gebucht werden.

Das sorgt für Frust, die unter anderem im Kreishaus ankommt. Der Ärger sei nachvollziehbar, sagte Kreis-Sprecher Oliver Galeotti. Durch das Abschaffen der kostenlosen Bürgertests im Oktober habe die Bundespolitik für die jetzige Situation der knappen Kapazitäten gesorgt. Er verwies auf die Möglichkeit von Tests unter Aufsicht einer fachkundigen Person. Und das müsse nicht immer der Sanitas- oder Apothekenmitarbeiter sein.

Vor-Ort-Tests im Lokal möglich

Unter den Wildeshauser Geschäftsleuten, die diese Methode bereits anwenden, ist Frank Stauga. Der Wirt betreibt das „Alte Amtshaus“ in der Kreisstadt, den Schützenhof in Rechterfeld sowie die Domschänke in Verden. „Wir haben 500 Tests bestellt“, sagte er. Die Restaurantkunden könnten diese dann vor Ort machen. „Allerdings müssen sie die Tests bezahlen“, ergänzte Stauga. Alternativ könnten die Kunden auch einen Test von zu Hause mitbringen und ihn beim Lokal vornehmen.

Stauga und viele andere Geschäftsleute hoffen, dass die Testmöglichkeiten in der Stadt bald erweitert werden. „Der eine oder andere Anbieter kommt hoffentlich dazu“, sagte Stauga. Laut Landkreis wird es kommende Woche zwei zusätzliche Test-Angebote geben.

Malteser arbeiten mit Hochdruck an neuem Testzentrum

Eins davon stellen die Malteser. Der Dienststellenleiter Georg Rehaag arbeitet derzeit mit Hochdruck daran, wieder ein Testzentrum in der Kreisstadt an den Start zu bringen. Spätestens kommende Woche werde es so weit sein, sagte er. „Wir haben schon einen Standort, suchen aber noch Leute.“ Gerade erst hätten die Malteser Personal fürs Impfen eingestellt.

Und in Sandkrug, wo jetzt schon Tests angeboten werden, sei die Kapazität hochgefahren, so Rehaag. „Die Termine waren in ein paar Minuten alle ausgebucht“, berichtete er.

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