Geistliche verlässt die Alexanderkirche, arbeitet aber weiter als Pastorin in Wildeshausen / Krippe ist Thema für Kinder

Teil-Abschied von Pastorin Silvia Duch

Die Hirten sind schon auf dem Weg zur Krippe, die anderen Figuren fehlen noch in der Alexanderkirche.

Wildeshausen - WILDESHAUSEN (dr) · Die Vorweihnachtszeit ist gerade in kirchlichen Gemeinden eine Zeit der vielen Aktivitäten. Es ist in der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Wildeshausen aber auch eine Zeit, in der Teil-Abschied genommen wird.

Sie geht und bleibt doch. Gemeint ist Pastorin Silvia Duch, die seit 1. Oktober 2009 mit der pfarramtlichen Mitversorgung in der Kirchengemeinde betraut war. Grund für diese Beauftragung mit einer 50-prozentigen Stelle war die Vakanz, die durch den Wechsel von Pastor Rüdiger Gryczan nach Hammelwarden entstanden war, sowie die Elternzeit von Frau Pastorin Dörte Hartung.

Pastor Matthias Selke, geschäftsführender Pfarrer in Wildeshausen, schreibt im Alexanderboten: „Pastorin Duch war eine stets zuverlässige und kompetente Kollegin und eine wertvolle Unterstützung. Hierfür gilt es, Danke zu sagen von mir persönlich und auch im Namen des Gemeindekirchenrates.“

In Wildeshausen werden die Christen Silvia Duch aber immer wieder begegnen, denn sie ist und bleibt Pfarrerin und damit Ansprechpartnerin der Menschen in den Seniorenheimen. Und so gilt es am Sonntag einerseits, von der Pastorin zum 31. Dezember Abschied zu nehmen, und dabei doch zu wissen: So weit entfernt sie sich nicht von der Gemeinde in der Alexanderkirche.

Die Gemeinde ist zum Gottesdienst am dritten Sonntag im Advent, 12. Dezember, um 10 Uhr in die Alexanderkirche eingeladen. Mit und in diesem Gottesdienst, der von Pastorin Duch und Pastor Selke gemeinsam gestaltet wird, verabschiedet sich die Pastorin von der „Alexandergemeinde“.

Im Anschluss an den Gottesdienst besteht beim Sonntagscafé außerdem die Möglichkeit, sich bei der Pastorin ganz persönlich zu bedanken, ihr gute Wünsche mit auf den Weg zu geben und sich zu verabschieden.

Seit dem ersten Sonntag im Advent wird die Krippe in der Kirche Stück für Stück aufgebaut. Der Stall steht, die Hirten sind schon unterwegs. Schon für den morgigen Freitag sind Kinder von fünf bis zwölf Jahren von 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr zur Kinderkirche in den Remter neben der Alexanderkirche eingeladen. Wegen der Weihnachtsferien hat sich das Team der Kinderkirche dazu entschlossen, den Termin schon jetzt anzubieten.

Die Jungen und Mädchen sollen mitgenommen werden „auf den Weg nach Bethlehem“. Pastor Lars Löwensen sagt dazu: „Die Weihnachtsgeschichte ist das Thema, mit dem wir uns beschäftigen. Doch wir wollen sie nicht nur erzählen und sie anhören, sondern uns ihr auch kreativ nähern und sie begreifen. Dabei stehen vor allem die Erzählung von Lukas über die Hirten und den Stall im Vordergrund.“

Wenn die Kinder zum Abschluss in die Kirche hinüberwandern, steht ihnen die Geschichte tatsächlich vor Augen.

Mit einem Segenskreis, in den sich gerne auch alle einreihen dürfen, die zum Abholen der Kinder gekommen sind, endet der vorweihnachtliche Nachmittag.

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