Sattelauflieger mit Papier brennt aus

Tatkräftige Helfer aus Wildeshausen

Sattelanhänger mit Papier im Vollbrand: Drei Feuerwehren und Unternehmen aus Wildeshausen versuchten den Schaden zu begrenzen.
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Sattelanhänger mit Papier im Vollbrand: Drei Feuerwehren und Unternehmen aus Wildeshausen versuchten den Schaden zu begrenzen.

Wildeshausen – Ein Sattelauflieger mit 22 Tonnen Papier ist am Sonnabend um 6.21 Uhr auf der Autobahn 1 bei Wildeshausen komplett in Brand geraten. Die Feuerwehren waren schnell vor Ort, um zu löschen. Ohne die tatkräftige Hilfe von zwei Unternehmen aus der Kreisstadt hätte der Einsatz allerdings viel länger gedauert und wäre deutlich gefährlicher geworden.

So konnte nicht nur die Feuerwehr aus Düngstrup nachalarmiert werden. Es wurde auch der Teleskoplader des Lohnunternehmens von Andreas Debbeler (stellvertretender Ortsbrandmeister in Düngstrup) zum Entleeren des Sattelliegers angefordert, der die dichten Papierballen aufnahm.

Teleskoplader aus Wildeshausen: Damit konnten die Papierballen abgeladen werden.

Ein große Hilfe waren zudem die Mitarbeiter der Wildeshauser Firma Scheele-Erdbau, die kurzfristig mehrere Trägerfahrzeuge und Fahrer zur Verfügung stellte, um die Feuerwehr bei den Entlademaßnahmen schnell zu unterstützen. In Mulden seien die Papierladen abtransportiert und zu einem gesicherten Ablageort verbracht worden, so Feuerwehrpressesprecher Daniel Engels. Dort seien sie noch einmal von der Feuerwehr mit Wasser gefüllt und somit endgültig abgelöscht worden.

Mit den vielen Helfern Einsatz schnell abgearbeitet

„Alles in allem war es durch die tatkräftige Unterstützung der vielen Helfer und Institutionen, die bei diesem Einsatz Hand in Hand gearbeitet haben, möglich, diesen trotz der herausfordernden Ladung recht schnell und zielgerichtet abzuarbeiten“, betonte Engels.

Der Rettungsleitstelle war über den Notruf der Feuerwehr ein brennender Laster auf der Autobahn 1 gemeldet worden. Der Anrufer sprach zunächst von einem brennenden Reifen an einem Laster, der zwischen der Anschlussstelle Wildeshausen-West und der Tank- und Rastanlage Wildeshausen auf dem Seitenstreifen stehen sollte. Als die ersten Einsatzkräfte der Autobahnpolizei Ahlhorn am gemeldeten Ort eintrafen, stand der Sattelanhänger bereits in Vollbrand. Der Fahrer des Sattelzuges, ein 54-Jähriger aus der Ukraine, hatte die Verbindung zwischen seiner Sattelzugmaschine und dem Auflieger noch lösen und ein weiteres Übergreifen der Flammen verhindern können. Unterstützt wurde er dabei von einem 54-jährigen Ersthelfer aus Bremen. Beide Männer blieben unverletzt.

Autobahn wurde komplett gesperrt

Der erst eintreffende Einsatzleiter der Feuerwehr Wildeshausen erkundete mit dem Kommandowagen die Unfallstelle und konnte noch auf der Anfahrt eine „Lage auf Sicht“ geben. Aufgrund der schlechten Wasserversorgung und dem voll entwickelten Brand wurden umgehend weitere Einsatzkräfte aus Ahlhorn sowie Düngstrup angefordert. Die Löscharbeiten vor Ort waren um 8.30 Uhr abgeschlossen. Bis dahin war eine Vollsperrung der Richtungsfahrbahn Hamburg erforderlich. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Wildeshausen-West abgeleitet.

Für die anschließenden Bergungsarbeiten wurde der rechte Fahrstreifen der zweispurigen Autobahn durch Mitarbeitende der Straßen- und Autobahnmeisterei gesperrt. Der Verkehr konnte über den linken Fahrstreifen am Brandort vorbeigeführt werden.

Laut Engels wurde eine Brandbekämpfung mit mehreren Trupps unter Atemschutz und mit C-Rohren im Außenangriff eingeleitet. Noch am Unfallort wurde die Einsatzstellenhygiene am Gerätewagen Logistik durchgeführt. Zwei Kameraden stellten im Feuerwehrhaus die Einsatzverpflegung mit belegten Brötchen sicher.  

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