In 24 Tagen um die Welt

Wallschul-AG „Weltenbummler auf der Reise durch die Kontinente“

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Christopher aus der vierten Klasse zeigt auf der Weltkarte auf Asien, das Land, das er am liebsten mag.

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Nach Jules Verne dauerte es 80 Tage, um einmal um die Erde zu kommen. Die Mitglieder der AG „Weltenbummler auf der Reise durch die Kontinente“ der Wildeshauser Wallschule brauchten dafür nur etwa 24 Tage. Für sie ist das Projekt jetzt mit vielen neuen Eindrücken, die sie während der sechs Monate sammeln konnten, zu Ende gegangen.

Im Rahmen ihrer schulischen Ausbildung zum Erzieher hatten fünf Schüler der Fachschule für Sozialpädagogik an den Berufsbildenden Schulen (BBS) in Wildeshausen in Kooperation mit der Wallschule dieses sechsmonatige Betreuungsangebot auf die Beine gestellt. „Jeweils am Dienstagnachmittag haben wir uns für zwei Schulstunden mit den Dritt- und Viertklässlern in der Wallschule getroffen, um mit ihnen eine visuelle Reise durch die sieben Kontinente dieser Erde zu unternehmen und ihnen das Leben in anderen Ländern etwas näherzubringen“, so die angehenden Erzieher.

Und die Kinder waren begeistert, wie sie gestern berichteten. „Das war echt toll und interessant“, erzählte Leona aus der dritten Klasse. „Wir sind um die ganze Welt gereist und haben für jeden Kontinent ein Plakat gemalt und gebastelt.“ Außerdem hätten sie sehr viel über die Menschen und ihr Leben in den verschiedenen Ländern erfahren.

„Ich fand es klasse, dass wir auch gekocht haben“, betonte Elisabeth (vierte Klasse). „Das war immer das, was es in den anderen Ländern auch zu essen gibt. Da haben wir einiges kennengelernt, was wirklich lecker war.“

Das fand auch Drittklässler Dalwar: „Sehr gut haben mir die Teigtaschen aus Asien geschmeckt. Aber das Bananenbrot aus Afrika war auch echt sehr lecker.“ Christopher aus der vierten Klasse war ebenfalls von Asien begeistert. Ihm hatte es jedoch nicht nur das Essen, sondern vielmehr das Land im Allgemeinen angetan: „Das ist ein echt toller Kontinent. Dort gibt es sehr große bunte Fest. Außerdem gefallen mir die Häuser, die dort oft sehr symmetrisch gebaut sind.“

Auch Rafid aus der dritten Klasse fand Asien am interessantesten: „Natürlich auch wegen den leckeren Teigtaschen, die wir gebacken haben.“ Es sei schade, dass die AG nun schon zu Ende ist: „Es wäre schön gewesen, wenn sie noch länger gegangen wäre. Wir hätten ja noch einmal durch die Kontinente reisen können.“

Der Fokus der AG lag laut BBS-Schüler auf dem spielerischen Erlernen. Das Projekt sollte sich vom normalen schulischen Alltag etwas abgrenzen: „Wir wollten das Wissen der Kinder leicht verständlich erweitern. Sie sollten neue Erfahrungen sammeln und sich mit den anderen austauschen.“ Zudem hätten sie Rituale, Speisen, Sprachen und geographische Lagen, die Tier- und Pflanzenwelt sowie einige Sehenswürdigkeiten dieser fernen Länder etwas kennengelernt.

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