„Tag des offenen Denkmals“ in der Kreisstadt/„Handwerk, Technik, Industrie“

Von der Privatbrauerei bis hin zum Wasserwerk

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Reichlich Abwechslung versprechen die Gästeführer und Anbieter für den „Tag des offenen Denkmals“.

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Er ist zum ersten Mal dabei: Wenn es am Sonntag, 13. September, in der Kreisstadt zum 18. Mal heißt „Tag des offenen Denkmals“, dann öffnet auch Braumeister Thomas Bannas in der Bauerschaft Lohmühle die Türen seiner Privatbrauerei. Denn das Motto lautet in diesem Jahr „Handwerk, Technik, Industrie“.

Gestern haben die Verantwortlichen des Verkehrsvereins Wildeshausen das Programm vorgestellt, das einmal mehr einiges Interessantes bietet. „Dieser Tag ist uns sehr wichtig, da immer wieder Besucher kommen, um sich etwas anzuschauen und dann auf den Geschmack gebracht werden, die Kreisstadt nochmals zu besuchen“, betonte die Leiterin des Verkehrsbüros, Claudia Olberding. Die Verbindung mit der Großveranstaltung „Genuss am Fluss“, die auch am 13. September noch zwischen Alexanderkirche und Hunte über die Bühne geht, sieht sie als Vorteil: „An diesem Tag haben wir sicher noch mehr Besucher in der Stadt.“

Ausdrücklich wiesen sie und Hiltrud Stanszus von der Kirchengemeinde darauf hin, dass die Alexanderkirche frei zugänglich sei: „Der Bereich, wo für ,Genuss am Fluss‘ Eintritt erhoben wird, liegt weiter unten in Richtung ‚Amtshaus‘.“

Einiges an Abwechslung verspricht Bannas für seine Brauerei: „Unter dem Motto ‚Vom Halm zum Glas‘ möchte ich den Besuchern das Brauer- und Mälzerhandwerk etwas näher bringen.“ Führungen bietet er um 12, 14 und 16 Uhr an: „Allerdings besteht auch zwischendurch immer wieder die Möglichkeit zum Plaudern.“ Um die Sache rund zu machen, öffne sein Nachbar das ‚Atelier Lohmühle‘ und erzähle etwas über sein Wasserrad, das auch Strom für den Eigenbedarf produziere: „Zudem stellt Jürgen Brandt seine Kaltblüter bei mir auf dem Hof vor. Wenn es das Wetter zulässt, bietet er mit den Tieren auch einige interessante Vorführungen.“

Interessant dürfte es auch im Wasserkraftwerk an der Hunte werden, das Christine Rebentisch ebenfalls öffnet: „Ich biete Führungen nach Bedarf an. Wenn viele Kinder kommen, gibt es für sie ganz spezielle Rundgänge.“ Allerdings könne sie nicht versprechen, dass beide Turbinen laufen: „Das hängt vom Wetter ab, eine ist aber auf alle Fälle in Betrieb.“ Recht beachtlich erscheinen die Leistungen der Turbinen: „Der Strom, den wir produzieren, reicht für 200 bis 300 Haushalte.“

Jochen Mües und Kerstin Bruns bieten von 11 bis 17 Uhr laufend Führungen im Druckereimuseum der Wildeshauser Zeitung an. „Wenn genügend Besucher da sind, starten wir die Besichtigung“, so Mües.

Über weitere Angebote berichten wir noch.

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