Erschreckende Bilanz 

Erschreckende Bilanz der Geschwindigkeitskontrollwoche im Landkreis

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Die Polizei zog zahlreiche Geschwindigkeitssünder aus dem Verkehr.

Landkreis Oldenburg - Im Rahmen einer Kontrollwoche im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch haben die eingesetzten Kräfte rund 40.900 Fahrzeuge kontrolliert und 454 Verstöße im Bußgeldbereich registriert.

Das teilte die Polizei mit und verwies darauf, dass die Aktion in Zusammenarbeit mit den Landkreisen Oldenburg und Wesermarsch sowie der Stadt Delmenhorst erfolgte. „Die Geschwindigkeit ist immer noch eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle mit Toten oder schwer Verletzten“, so die Polizei. „Daher werden auch in der Zukunft weiterhin gezielte Messaktionen vorgenommen.“

Von den 454 Verstößen im Bußgeldbereich waren 435 reine Geschwindigkeitsverstöße. Im Verwarngeldbereich gab es 1 531 Geschwindigkeitsübertretungen. Mit einem Fahrverbot wegen ihres zu hohen Tempos haben nach Angaben der Polizei 47 Verkehrsteilnehmer, davon auch ein Motorradfahrer, zu rechnen. Zum Fahrverbot kommt ein hohes Bußgeld.

In vier Fällen wurden Strafverfahren gegen Autofahrer eingeleitet, weil sie unter Alkoholeinfluss im Straßenverkehr unterwegs waren.

Mit 107 Stundenkilometern vor einer Grundschule

Ein Raser wurde im Stadtgebiet Delmenhorst außerhalb der geschlossenen Ortschaft und in Höhe einer Grundschule (deshalb mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 50) mittels Radarmessgerät mit 107 Stundenkilometern gestoppt. 

Im Stadtgebiet Delmenhorst wurden zudem an einem Abend zwei Fahrzeuge mit 98 und 90 Stundenkilometern Geschwindigkeit gemessen. Außerhalb geschlossener Ortschaften registrierte die Polizei eine der höchsten Geschwindigkeitsüberschreitungen mit 175 bei erlaubten 70 Stundenkilometern. 

Wie bereits berichtet, erwischte die Polizei im Baustellenbereich auf der A1 einen Autofahrer mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 74 Stundenkilometern in einer Tempo-80-Zone.Der Atemalkoholtest ergab zudem einen Wert von 1,48 Promille.

Am 11. Juni sollte eine zu schnell fahrende Autofahrerin angehalten werden. Den Polizeibeamten und die Haltezeichen übersah diese jedoch, da sie durch die Benutzung ihres Mobiltelefons zu abgelenkt war. - dr

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