Polizei verhindert Schlägerei

Wildeshausen: Streit junger Leute droht zu eskalieren

Aufreibende Nacht für die Polizei: Zunächst galt es, eine Schlägerei zu verhindern, dann mussten Menschen evakuiert werden.
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Aufreibende Nacht für die Polizei: Zunächst galt es, eine Schlägerei zu verhindern, dann mussten Menschen evakuiert werden.

Wildeshausen – Weil ein Streit unter Jugendlichen am Freitagabend im Bereich Westertor zu eskalieren drohte, weil sich Erwachsene einmischten, musste die Polizei aus Wildeshausen mit mehreren Streifenwagen eingreifen.

Gegen 21.50 Uhr war es in der Innenstadt von Wildeshausen nach Streitigkeiten zu einer einfachen Körperverletzung unter vier Jugendlichen und Heranwachsenden gekommen. Nach Angaben der Polizei trugen die Opfer lediglich leichte Verletzungen davon.

Da kurz darauf weitere Familienangehörige der Jugendlichen erschienen und sich verbal in die Streitigkeiten einmischten, mussten mehrere Streifenwagen eingesetzt werden, um die emotional aufgeheizte Stimmung wieder zu beruhigen. Zwei Familienangehörige, die sich gegen einen ausgesprochenen Platzverweis der Beamten sperrten, mussten vorübergehend in Gewahrsam genommen werden.

Wenig später musste die Polizei zum Großeinsatz an der Visbeker Straße

Wenige Stunden später war die Polizei erneut im Großeinsatz in der Kreisstadt im Kellerraum eines 16-Parteienhauses an der Visbeker Straße kam es am Samstag gegen 1:05 Uhr aus bisher ungeklärter Ursache zum Ausbruch eines Feuers.

Auf Grund der Rauchentwicklung mussten die Bewohner teilweise durch die zuerst eintreffenden Polizeibeamten und im Weiteren durch die freiwilligen Feuerwehren über die Balkone evakuiert werden.

Insgesamt 28 Personen wurden untersucht

Insgesamt 28 Personen wurden laut Polizeibericht durch die alarmierten Rettungskräfte in Augenschein genommen. Ein zwölf-jähriges Mädchen wurde mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Schadenshöhe steht noch nicht fest. Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten alle Bewohner wieder zurück in ihre Wohnungen. Eingesetzt waren die Feuerwehren aus Wildeshausen, Düngstrup, Dötlingen, Neerstedt mit 56 Kräften sowie der Rettungsdienst der Rettungsdienst des Landkreises Oldenburg mit 28 Kräften.

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