Hedwig Jüchter und Elke Persikowski bringen illustriertes Kinderbuch heraus

Auf Streifzug mit einem Biber durch Wildeshausen

Übergabe: Elke Persikowski und Hedwig Jüchter (von links) mit Bürgermeister Jens Kuraschinski. Foto: bor

Wildeshausen – Die Wildeshauserinnen Hedwig Jüchter und Elke Persikowski haben ein illustriertes Kinderbuch mit dem Titel „Arbor – der neugierige Biber – Ein Streifzug durch Wildeshausen“ herausgebracht. Es handelt davon, wie dem Nagetier langweilig wird und es aufbricht, um die Stadt zu erkunden. Dabei erlebt es Abenteuer, trifft Menschen und andere Tiere. Der Name leitet sich vom lateinischen Wort für Baum ab. Am Donnerstag übergaben Persikowski und Jüchter Bürgermeister Jens Kuraschinski ein Exemplar im Stadthaus. Es hat 52 Seiten, kostet 14,90 Euro und ist in den Buchhandlungen der Stadt, bei „Schnittker am Markt“ sowie der Touristinfo erhältlich.

Persikowski hat schon öfter Geschichten für ihre Enkelkinder geschrieben, eine davon mit einem Krokodil, das Wildeshausen erkundet. Hedwig Jüchter bekam den Text zufällig zu lesen und entwickelte daraus eine eigene Idee, nämlich die mit dem Biber. Sie nahm Kontakt zu Persikowski auf, und beide Frauen taten sich zusammen. „Das klappte hervorragend, obwohl wir uns vorher gar nicht gekannt haben“, meint Persikowski. Die 65-jährige hat lange an der Realschule in Wildeshausen unterrichtet und ist jetzt in Pension.

„Das Grundgerüst der Geschichte hatte ich im Kopf ruckzuck fertig“, erinnert sich Jüchter an die Anfänge im Dezember. Anschließend habe die 54-jährige Einzelhandelskauffrau einen Teil geschrieben und sich dann auf die Illustrationen konzentriert. Das sei schon eine Herausforderung gewesen. „Wie zeichnet man denn eine Kröte oder einen Frosch? Und wo ist da genau der Unterschied?“

Teilweise saß die Wildeshauserin noch nachts um 3 Uhr über den Bildern und probierte anhand von Fotos herum. „Bei einem Highlandrind hast du entweder die Hörner oder das ganze Tier drauf“, berichtet sie über die Herausforderungen. Trotzdem habe die Arbeit mit den für sie ungewöhnlichen Motiven Spaß gemacht. Jüchter ist sonst vor allem für ihre Kalender bekannt, die sie regelmäßig zum Gildefest herausbringt. Auch dieses Jahr soll es wieder Geschichten von Konrad und Heinrich geben. „Das ist der Plan“, so Jüchter. Die beiden Gildebrüder haben es übrigens auch in die Arbor-Geschichte geschafft.

Kuraschinski lobte die „sehr liebenswert gezeichneten“ Illustrationen, die sich auf fast jeder Seite wiederfinden. Das Werk sei einzigartig, freute er sich.  bor

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