Stöver steckt drei Millionen Euro in Halle

Stadtrats-Fraktionen lassen sich Pläne für das Gebäude am Bahnhof erläutern

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Frank Stöver (Dritter von rechts) stellt die Pläne für die neue Halle am Bahnhof vor.

Wildeshausen - Viel Lob erhielt Frank Stöver am Montagabend von seinen Ratskollegen, die sich im Rahmen der SPD-Sommerradtour zur Halle am Bahnhof aufgemacht hatten. Der Investor und CDW-Ratsherr hat nach eigener Aussage rund drei Millionen Euro in den Neubau des 2015 abgebrannten Gebäudes gesteckt. Wo damals nur noch rauchende Trümmer übrig blieben, werkeln nun Bauarbeiter. „Nun stehen wir, nachdem wir etliche Hürden überwunden haben, kurz vor der Fertigstellung des Gebäudes“, erklärte Stöver stolz. Gemeinsam mit Sandra Stöver vom SK-Planungsbüro aus Goldenstedt informierte er die Politik über das Großprojekt.

Mit Hürden meinte der Investor einerseits die Auflagen der Behörden, andererseits die Schwierigkeiten bei der Regulierung des Brandschadens durch die Versicherung. „Weil ich nicht einfach wieder eine Stahlhalle errichten wollte, sondern der Wiederaufbau mit anderer Funktion erfolgt, bekommen wir von der Versicherung nicht einmal die zuvor zugesagten 400 000 Euro“, ärgerte sich der Bauherr. Die millionenschwere Investitionssumme müsse er komplett selber tragen. 25 Jahre seien für den Kapitaldienst an die Banken eingeplant.

Zu seinem Glück sind die Verträge mit den neuen Mietern unter Dach und Fach. Die Arbeitsagentur, das Rote Kreuz sowie die Volkshochschule werden nach Fertigstellung im Oktober/November einziehen (wir berichteten). Eine Reserve von 300 Quadratmetern steht für weitere Mieter zur Verfügung.

„Du hast aus einer Lagerhalle eine Gewerbeimmobilie geschaffen, trotz aller Auflagen des Rates. Wir sollten dir dankbar sein“, lobte CDW-Fraktionskollege Jens-Peter Hennken. Bürgermeister Jens Kuraschinski sah zur Gleisseite schon ein riesiges Wildeshausen-Logo an dem 90 Meter langen Gebäude erstrahlen. Auch SPD-Ratsherr Matthias Kluck war angetan: „Ich freue mich sehr, dass das DRK, die Volkshochschule und viele weitere an einem so zentralen und guten Standort ein neues Zuhause finden.“ Nach kurzer Diskussion ging es zur Besichtigung auf die Baustelle. J hri

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