Kreisverband blickt in Wildeshausen auf ein erfolgreiches Jahr zurück

Steter Zuspruch für die Jugendfeuerwehren

Engagieren sich für Kinder und Jugendliche: Maik Buschmann, Silke Bleckwehl, Werner Mietzon und Simon Schmidt (v.l.) . Foto: Maximilian Eilers

Wildeshausen/Landkreis – Mit beeindruckenden Daten konnte Kreisjugendfeuerwehrwart Werner Mietzon jetzt beim jüngsten Kreisjugendfeuerwehrtag im Feuerwehrhaus Wildeshausen aufwarten – und diese betrafen nicht nur die geleistete Ausbildung- und Jugendarbeit, sondern auch die allgemein gestiegenen Mitgliederzahlen. Doch bevor es so weit war, warf Mietzon, der das Amt nun schon seit mehr als 20 Jahren bekleidet, einen Blick zurück auf ein ereignisreiches Jahr, berichtet Pressesprecher Christian Bahrs.

Die Kreisjugendfeuerwehr habe im Jahr 2019 wieder „viel auf dem Zettel“ gehabt, so Mietzon. Zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Wildeshausen sei nach 16 Jahren der Landesentscheid der Niedersächsischen Jugendfeuerwehren wieder einmal in der Kreisstadt ausgerichtet worden. Einige Mitglieder der Führungsriege gehörten dem Organisationsteam des großen Zeltlagers des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes in Hooksiel an (wir berichteten). Auf dem Jahresterminplan stand im vergangenen Jahr erneut die die „Mini-Olympiade“. Dieser altersgerechte Wettbewerb wird inzwischen jährlich ausgerichtet. Im vergangenen Jahr waren Kirchhatten (Orientierungsmarsch), Ahlhorn (Kreisentscheid), Harpstedt („Spiel ohne Grenzen“) und Wardenburg (Schlagballturnier) die Ausrichtungsorte der jeweiligen Disziplinen. Bereits zum 14. Mal in Folge sicherte sich die Jugendfeuerwehr (JF) Beckeln dabei den Gesamtsieg. Auf dem zweiten Platz folgte die JF Kirch- und Klosterseelte und auf dem dritten Platz die JF Schierbrok/Schönemoor. Bei den Kinderfeuerwehren gab es gleich zwei Sieger, erinnerte Mietzon: Punktgleich landeten die jüngsten Brandschützern aus Ganderkesee und Harpstedt ganz oben auf dem Siegertreppchen.

Zum Jahresende habe sich die Zahl der Jungen und Mädchen auf 417 (401 im Vorjahr) erhöht, referierte der Wildeshauser. Diese teilten sich in 298 Jungen und 119 Mädchen auf. Im Laufe des Jahres sind 77 Jungen und 30 Mädchen der Jugendfeuerwehr beigetreten. Dem gegenüber standen 47 Austritte bei den Jungen und 20 bei den Mädchen, bedauerte Mietzon. Erfreut zeigte sich der Kreisjugendfeuerwehrwart allerdings, dass 21 junge Männer und vier junge Frauen in die aktiven Ortsfeuerwehren übergetreten sind.

Die 17 Jugendfeuerwehren im Landkreis Oldenburg investierten viel Zeit in die Aus- und Weiterbildung: 22 754 Stunden entfielen dabei auf die feuerwehrtechnische Ausbildung und 17 680 auf die allgemeine Jugendarbeit. Für die Vor- und Nachbereitungen, Sitzungen und weitere diverse Veranstaltungen kamen 13 005 Stunden zusammen, rechnete er vor. Erfreulich sei zudem die Entwicklung der Kinderfeuerwehren: Ohne eine Neugründung habe sich deren Mitgliederbestand erneut erhöht, und zwar um neun Kinder auf derzeit insgesamt 91. Im Laufe des Jahres konnten fünf Kinder in die Jugendfeuerwehr übernommen werden. Bei der Feuerwehrtechnischen Ausbildung, allgemeinen Jugendarbeit sowie Spiele- und Gruppenarbeit leisteten ihre zusammen 20 Betreuern 1 541 Stunden. Sie vergaben an die Gruppen aus Bookholzberg, Kirch- und Klosterseelte und Wildeshausen 63 Mal die „Jugendflamme Stufe 1“ sowie 25 Mal die „Jugendflamme Stufe 2“. Die höchste Auszeichnung in der Jugendfeuerwehr, die Leistungsspange, hatten sich 22 Mitglieder der Jugendfeuerwehren Bookholzberg, Ganderkesee und Wardenburg verdient.

Abschließend verabschiedete Mietzon drei Jugendfeuerwehrwarte und zollte ihnen Dank für geleistete Dienste: Maik Buschmann (neun Jahre Gemeindejugendfeuerwehrwart in der Gemeinde Wardenburg), Simon Schmidt (sechs Jahre Stadtjugendfeuerwehrwart Wildeshausen) und Silke Bleckwehl (sechs Jahre Kinderfeuerwehrwartin in der Gemeinde Dötlingen).

Mietzorns Einladung in die Kreisstadt waren zahlreiche Jugendfeuerwehrwarte sowie deren Jugendsprecher aus dem Landkreis sowie den Städten Oldenburg und Delmenhorst gefolgt. Auch Wildeshausens Bürgermeister Jens Kuraschinski, Kreisbrandmeister Andreas Tangemann und der Erste Kreisrat Christian Wolf wohnten der Versammlung bei, schreibt Bahrs abschließend.

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