Aktuelles Zahlenwerk vorgelegt

Baugebiete kosten Wildeshausen vier Millionen Euro

Wird bald erschlossen: das Baugebiet nördlich des Bargloyer Weges in Wildeshausen.
+
Wird bald erschlossen: das Baugebiet nördlich des Bargloyer Weges in Wildeshausen.

Wildeshausen – Die Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme (StEM) ist seit zwei Jahrzehnten das große Bauprojekt in der Stadt Wildeshausen. Ursprünglich sollte die Maßnahme im Westen der Kreisstadt schon lange abgeschlossen sein. Doch ein Ende ist derzeit ebenso wenig absehbar wie die Fertigstellung der Entlastungsstraße zwischen der Visbeker Straße und der Ahlhorner Straße.

Im Rahmen des Finanzausschusses legte Baudezernent Manfred Meyer am Donnerstagabend die aktuellen Zahlen der Maßnahme vor und berichtete, dass mittlerweile 60 Prozent der Flächen im Besitz der Stadt sind. Entscheidende Areale sind es jedoch noch nicht. So gehören zwei Erbengemeinschaften Bereiche, die dringend für die Erstellung der Entlastungsstraße benötigt werden. Erst wenn die Stadt alle Flächen hat, kann sie mit dem Bau beginnen und hofft in diesem Zusammenhang auf eine 60-prozentige Förderung.

Erschließung dürft rund 25 Millionen Euro kosten

Mit Stichtag 31. August beziffert die Stadtverwaltung die Kosten für Planung, Gutachten, Vermessung, Werbung sowie Bauleitplanung auf 2,685 Millionen Euro. Meyer erwartet an Kosten für verbleibende Maßnahmen noch einmal 160.000 Euro. „Für Grunderwerb, Ausgleichsmaßnahmen sowie Gutachten mussten wir bislang 13,2 Millionen Euro bezahlen“, so Meyer. Die weiteren Maßnahmen dürften noch einmal rund 17,25 Millionen Euro kosten. Die Erschließung inklusive Planungskosten, die Entlastungsstraße, die Verlegung der 110-kV-Leitung, der Bau sozialer Infrastruktur sowie die äußere Erschließung dürften insgesamt knapp 25 Millionen Euro verschlingen. Davon sind bislang rund 14,5 Millionen Euro bezahlt.

Einnahmen sollen sich auf 58 Millionen Euro belaufen

Aber es gibt auch eingeplante Einnahmen, beispielsweise aus dem Verkauf der Grundstücke, aus der Förderung für die Entlastungsstraße und die Erschließung im Bebauungsplan 57 (Beim grauen Immenthun) mit Gewerbegrundstücken. Bislang hat die Stadt knapp 24 Millionen Euro eingenommen. Die restlichen Einnahmen werden mit rund 33,7 Millionen Euro beziffert. Unter dem Strich bleibt ein Defizit von rund vier Millionen Euro. „Dabei handelt es sich allerdings um Planzahlen“, machte Meyer deutlich, dass Korrekturen schon deshalb zu erwarten sind, weil sich Erschließungs- und Grundstückskosten ändern dürften. Auch für die Verlegung der Hochspannungsleitung liegt der Stadt noch nicht das letzte Angebot vor. Geplant ist die Maßnahme 2022.  

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Die beliebtesten Kuchenklassiker und Tortenträume

Die beliebtesten Kuchenklassiker und Tortenträume

Meistgelesene Artikel

Polizisten müssen sich mit Sprung zur Seite retten

Polizisten müssen sich mit Sprung zur Seite retten

Polizisten müssen sich mit Sprung zur Seite retten
Menschenkette der Solidarität

Menschenkette der Solidarität

Menschenkette der Solidarität
Ein Wochenende Tanzschritte mit Profis

Ein Wochenende Tanzschritte mit Profis

Ein Wochenende Tanzschritte mit Profis
VW Polo schleudert über Visbeker Straße

VW Polo schleudert über Visbeker Straße

VW Polo schleudert über Visbeker Straße

Kommentare