Stellplatz für Wohnmobile erweitert/Immer wieder Engpässe an Wochenenden

Drei weitere Flächen und ein Weg zur „Auszeit“

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Bauhof-Mitarbeiter Winfried Famulla beim Herrichten eines Stellplatzes.

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Er ist sehr beliebt unter den Wohnmobilisten – der Stellplatz in der Kreisstadt. Jetzt aber waren dort ganz andere Fahrzeuge zu sehen. Nämlich die des städtischen Bauhofes. Und das hatte seinen guten Grund, denn die Mitarbeiter haben sich mächtig ins Zeug gelegt, um drei weitere Flächen herzurichten und den Platz somit auf 19 Stellplätze zu erweitern.

„Es sind noch kleine Restarbeiten nötig, dann können auch diese Flächen von den Besuchern von nah und fern genutzt werden“, erklärte Stadt-Pressesprecher Sebastian Pundsack auf Nachfrage. „Neben den Plätzen wurden auch noch zwei weitere Versorgungssäulen von einer Fachfirma installiert, sodass sich auch alle Wohnmobilisten mit Strom versorgen können. Insgesamt hat die Stadt 15000 Euro in diese Maßnahme investiert.“ Dazu gehöre auch eine fußläufige Anbindung ans benachbarte Fitness- und Welnesscenter „Auszeit“: „Allerdings ist das Platzangebot jetzt vor-erst ausgeschöpft.“

Besonders begrüßt wird die Erweiterung des Stellplatzes von den Verantwortlichen des Verkehrsvereins. „Die weiteren Plätze wurden auf unser Anraten erstellt“, erzählt die Leiterin des Verkehrsbüros, Claudia Olberding. Die Nachfrage sei sehr groß, sodass es an Wochnenden hin und wieder schon zu Engpässen gekommen sei: „Unser Platz ist in der Tat sehr beliebt. Das hören wir immer wieder, wenn die Wohnmobilisten zu uns kommen. Zudem werden sehr oft das Hallen- und Freibad sowie das dortige Personal gelobt.“

Als „sehr gut“ bezeichnete Olberding die gepflasterte fußläufige Anbindung an die „Auszeit“: „Ein Teil der Kosten wurde sogar vom Betreiber übernommen. Das Center bietet den Gästen nicht nur Sport, sondern auch Frühstück sowie Kaffee und Kuchen an. Außerdem können sie dort günstig duschen.“

Sie wisse, dass der Platz von Mund-zu-Mund-Propaganda „lebe“: „Die Mobilisten reden eben viel miteinander. Da werden gute Stellplätze gerne mal empfohlen. In unserem ,Kummerkasten‘ auf dem Platz finden wir ausschließlich gute Bewertungen. Nicht umsonst kommen viele Besucher immer wieder in die Kreisstadt.

Das bestätigte uns im Sommer auch der Niederländer Tjark van Dyken: „Wir sind schon zum vierten Mal für drei Tage hier gewesen. Und es war bestimmt nicht das letzte Mal.“ Nicht nur der Platz sei schön, sondern auch die Stadt sehr sehenswert: „Wir haben hier auch schon sehr viel von der Umgebung gesehen.“ Besonderen Eindruck habe bei ihm und seiner Frau das riesige Gräberfeld hinterlassen: „Den Tipp für diesen Platz habe ich von einem anderen Wohnbobilfahrer an der Ostsee bekommen.“

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