Erste Gäste schon da

Stellplatz für Wohnmobile in Wildeshausen erweitert

Das erste Wohnmobil fährt auf den erweiterten Stellplatz im Krandel.
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Das erste Wohnmobil fährt auf den erweiterten Stellplatz im Krandel.

Der Wohnmobilstellplatz im Krandel in Wildeshausen ist seit Mittwoch geöffnet. Die Anlage wurde erneuert und erweitert. Camper können sich auf mehr Service freuen.

Aus Nordrhein-Westfalen in den Krandel: Bei der offiziellen Übergabe des erweiterten Wohnmobilstellplatzes in Wildeshausen am Mittwochvormittag warteten die ersten Camper aus dem Kreis Steinfurt schon. Erst hatten sie leichte Schwierigkeiten mit dem neuen Bezahlautomaten, aber dann ging‘s durch die geöffnete Schranke auf den Platz. Sehr zur Freude von Bürgermeister Jens Kuraschinski sowie Michael Müller vom Stadtmarketing und Claudia Olberding vom Verkehrsverein. An Letztere übergab der Verwaltungschef den symbolischen Schlüssel zur Anlage. Zwar wird niemand die ganze Zeit vor Ort sein, aber der Verkehrsverein behält den Platz im Auge.

Noch einige Corona-Einschränkungen

Und das erst mal auch mit Blick auf die Coronaregeln, denn noch gelten einige Einschränkungen. So müssen die Camper einen negativen Test oder einen Impf- beziehungsweise Genesenen-Nachweis vorlegen. Das dürfen sie allerdings auch einen Tag nach ihrer Anreise tun, wenn sie außerhalb der Öffnungszeiten der Tourist-Info im historischen Rathaus eintreffen. Diese ist zurzeit montags bis freitags von 9 bis 12.30 Uhr sowie 14 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

Auch darf der Platz aktuell nur zu 80 Prozent belegt werden. Aber dafür stehen nach der Erweiterung 33 statt wie vorher 17 Stellflächen zur Verfügung, die nun auch technisch besser ausgerüstet sind – mit Wlan, Strom sowie Wasseranschlüssen. Allerdings kommt der Service nicht umsonst, die Camper müssen nun auch bezahlen. Dafür steht am Eingang ein Automat bereit, sodass die Gäste rund um die Uhr „einchecken“ können.

Kosten niedriger als zunächst geplant

Dazu waren zumindest die ersten Besucher aus Steinfurt bereit. Die drei Rentner in zwei Wohnmobilen reisen von Campingplatz zu Campingplatz. Dabei lag Wildeshausen auf ihrer Route nach Norden. Im vergangenen Jahr waren Heinz und Elisabeth Deitmar schon mal in der Kreisstadt. Damals war der Platz aber noch eine Baustelle. Nun freuten sie sich über die schicke neue Gestaltung.

Am Automaten wird bezahlt.

Außer dem Stellplatz hat die Stadt auch die Zufahrt erweitert. Dort befinden sich nun 60 kostenlose Auto- und drei Busparkplätze. „Mit Blick auf die Entwicklung der Stadt“ sei das zu begrüßen, so Kuraschinski. „Es fehlten immer Stellplätze.“ Die Zukunft wird zeigen, wie stark diese Möglichkeit in Anspruch genommen wird.

Insgesamt sollten beide Maßnahmen zusammen eigentlich gut 500 000 Euro kosten. Am Ende sind es nur 320 000 Euro geworden. Das hängt aber hauptsächlich damit zusammen, dass die geplante Pflasterung des Parkplatzes nicht machbar gewesen war. Wegen einer Schadstoffbelastung hätte der Boden ausgekoffert werden müssen. Deswegen hatte sich die Stadt für die etwas weniger aufwendige, aber deutlich günstigere Lösung entschieden.

Neben dem Wohnmobilplatz deutet sich ebenfalls eine Veränderung an, wie der stellvertretende Bürgermeister Wolfgang Sasse, der sich seit Jahrzehnten im und für den Krandel engagiert, berichtete. Wahrscheinlich kommt es zu einem Besitzerwechsel des „Rämmi-Dämmi-Kinderlands“, das schon seit Längerem geschlossen ist. Oder das Gebäude wird komplett umgebaut. Allerdings ist infolge der Erweiterung auch klar, dass die Besucher des „Rämmi Dämmi“ nicht mehr über den Stellplatz fahren können.

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