Saalbetrieb in Rechterfeld wird fortgeführt

Staugas übernehmen ehemaliges „Obbys“

Neuer Betreiber: Die Staugas übernehmen den Schützenhof in Rechterfeld.
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Neuer Betreiber: Die Staugas übernehmen den Schützenhof in Rechterfeld.

Wildeshausen/Rechterfeld – Die Wildeshauser Wirte Nicolle und Frank Stauga übernehmen das ehemalige „Obbys“ in Rechterfeld als Pächter. Es soll künftig „Altes Amtshaus im Schützenhof“ heißen. „Wir sind in Wildeshausen am Ende der Kapazitäten angelangt“, sagt Frank Stauga. Bisher betreibt das Duo die „Domschänke“ in Verden und das „Alte Amtshaus“ in Wildeshausen. In Rechterfeld sollen schwerpunktmäßig Hochzeiten und große Feste im Saal für bis zu 500 Personen gefeiert werden.

In der kommenden Woche macht das „Alte Amtshaus“ Betriebsferien. Dann wollen die Staugas den Neustart in Rechterfeld vorantreiben. Noch könnten keine Termine für Hochzeiten und Co. reserviert werden, sagte der Wirt. Das werde aber bald möglich sein. Sobald die Corona-Regeln es erlauben, soll auch der À-la-carte-Betrieb in Rechterfeld anlaufen.

Die Staugas hatten schon länger nach einer Erweiterungsmöglichkeit Ausschau gehalten, denn am Standort an der Herrlichkeit gelten einige Einschränkungen. Zum einen ist der Platz begrenzt, weswegen regelmäßig im Sommer ein großes Zelt im Biergarten aufgestellt wurde. Dies ist Stauga schon länger ein Dorn im Auge. Zum anderen gilt ab 22 Uhr Nachtruhe. Letzteres ist besonders schwer mit Hochzeitsfeiern in Einklang zu bringen.

Für das Lokal in Rechterfeld ist es bereits der zweite Betreiberwechsel in kurzer Zeit. Zum 1. Oktober 2018 hatte Matthias Surmann aus Lutten das Lokal übernommen und damit den langjährigen Wirt Aloys „Obby“ Olberding abgelöst. Dieser hatte nach dem Tod seiner Frau um Beendigung des Pachtvertrags mit der St. Antonius Schützenbruderschaft Rechterfeld gebeten. Ende September 2020 musste Surmann den zum „Picker’s im Schützenhof“ umbenannten Betrieb wegen der Corona-Pandemie schließen.

„Die ehemaligen Mitarbeiter haben Bock“, ist sich Stauga sicher. Und auch er lässt sich von Corona nicht schrecken. Unabhängig von der aktuellen Lage freut es ihn, dass das Zelt beim „Amtshaus“ weg kann. „Und es wird auch eine andere Zeit geben“, blickt er in die Zukunft nach der Pandemie. „Für uns ist das eine langfristige Geschichte. Man kann den Schützenhof gut entwickeln.“ Und das in Zusammenarbeit mit dem Verein, zu dem es ein sehr gutes Verhältnis gebe. „Beide haben etwas davon“, betont Stauga. Die Schützen haben auch ihren Schießstand vor Ort.

Perspektivisch hofft der Wirt, mit dem großen Saal nur neun Kilometer von Wildeshausen entfernt punkten zu können. Schließlich gäbe es nicht mehr viele Alternativen in der Gegend. Grundsätzlich möchte der Gastronom an den guten Ruf des Lokals unter „Obby“ anknüpfen. Das soll mit „ehrlicher, deutscher Küche“ gelingen, kündigt Stauga an.

Von Ove Bornholt

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