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Frank Stauga setzt Weihnachtsmarkt in Wildeshausen fort

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Von: Dierk Rohdenburg, Ove Bornholt

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Will weitermachen: Gastronom Frank Stauga will den Weihnachtsmarkt alleine veranstalten. Archiv
Will weitermachen: Gastronom Frank Stauga veranstaltet den Weihnachtsmarkt in Wildeshausen. © dr

Gastronom Frank Stauga kann aller Voraussicht nach für die Jahre bis 2027 fest einplanen, den Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz in Wildeshausen zu veranstalten.

Wildeshausen – Die Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses nahmen sein Konzept am Donnerstagabend zustimmend zur Kenntnis und empfahlen einstimmig, dass Stauga den Zuschlag für die Organisation erhält. Der Ausschussvorsitzende Wolfgang Sasse (CDU) gab Stauga mit auf den Weg: „Wir wissen, dass du ein Macher bist.“

Der Wildeshauser Gastronom plant, den Markt so ähnlich zu veranstalten wie vor der Corona-Pandemie. Im Rahmen des Hauptwochenendes soll es wieder einen Mittelaltermarkt vor der Alexanderkirche geben. Zudem sollen die Musikzüge, die Rotarier sowie Handwerker eingebunden werden. Geplant ist auch ein Kinderprogramm auf dem Marktplatz. „Ich freue mich, wenn sich Bürger melden, die etwas Kunsthandwerkliches anbieten wollen“, so Stauga. „Sie erhalten eine Hütte, in der sie es ausstellen können.“ Ansonsten zählt er beim Transport einiger Hütten von der Diakonie zum Marktplatz auf die Mitarbeit des Bauhofes und möchte auch in Zukunft weiter gut mit dem Stadtmarketing zusammenarbeiten. Wie geht es weiter mit dem Weihnachtsmarkt? Wirt Frank Stauga will auf jeden Fall weitermachen und bewirbt sich um die erneute Ausrichtung.

Artikel vom 15. Juni: Wirt Frank Stauga will den Weihnachtsmarkt in Wildeshausen künftig alleine veranstalten, denn die Gastronomierunde, die den Markt seit 2014 organisiert hatte, gibt es in dieser Form nicht mehr. Allerdings war Stauga schon in dieser Gruppe die maßgebliche Kraft gewesen, die die Veranstaltung nach einhelliger Meinung auf ein besseres Level gehoben hatte.

Der aktuelle Ausrichtungsvertrag mit der Stadt lief im vergangenen Jahr aus. Nun muss über die Neuvergabe für die kommenden Jahre entschieden werden (Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses, am morgigen Donnerstag, 18.15 Uhr, Rathaus).

Es geht um den Zeitraum 2022 bis 2027

Stauga favorisiert dabei einen Zeitraum von sechs Jahren, also 2022 bis 2027. Diese etwas längere Laufzeit als bisher sei nötig, damit sich die Investitionen rechnen. Details zu seinen Plänen für den Markt will der „Amtshaus“- und Ratskeller-Gastronom in der Sitzung erläutern.

Das Grundkonzept mit einem naturnahen Stil und dem Wochenend-Mittelaltermarkt im Bereich der Alexanderkirche soll nach Ansicht der Verwaltung aber auf jeden Fall beibehalten werden, die Marktdauer weiterhin zehn Tage inklusive zweier Wochenenden betragen. „Veränderungen, Ergänzungen oder Erneuerungen von Buden, Beleuchtungen et cetera sind hinsichtlich des Einfügens in die städtische Markenstrategie mit der Verwaltung abzustimmen“, heißt es in der Vorlage der Verwaltung zur Sitzung. „Außerdem ist auf Nachhaltigkeit zu achten.“

Stadt unterstützt Ausrichter mit Bauhofleistungen und Werbung

Die Vergabe an Stauga hätte aus Sicht der Stadt finanzielle Vorteile, denn der Unterstützungsbedarf durch den Bauhof würde sich reduzieren und bestehe nur noch im Transport und Aufbau der Weihnachtshütten von den verschiedenen Lager-Standorten (Prinzhöfte, Diakoniegelände und gegebenenfalls Sandkrug). Dafür wird mit 4 000 Euro statt wie bisher 6 000 Euro kalkuliert. Weitere Leistungen der Stadt würden in Form von Unterstützung bei der Akquise von Kunsthandwerkern und Künstlern, kostenlosen Werbeflächen für Plakate und Banner (Ahlhorner Straße und Altona-Kreuzung), der Ausstellung von Parkausweisen für Betreiber und Veranstalter benötigt.

Außerdem sei die evangelische Kirchengemeinde für die Bereitstellung der Flächen bei der Alexanderkirche wie in den Vorjahren auf die Garantie angewiesen, dass die Stadt die durch eine Haftpflichtversicherung nicht abgedeckten möglichen Schäden an der Rasenfläche durch den Bauhof wiederherstellt. Bislang seien durch den Mittelaltermarkt allerdings trotz teilweise starken Regenfällen keinerlei Rasenschäden entstanden.

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