St.-Peter-Schule bekommt neue Fachunterrichts- und Gruppenräume / Sanierung des Daches

Start für lang ersehnten Anbau

Andreas Hauth, Brigitte Schmidt und Kian Shahidi (v.l.) beim ersten Spatenstich.

Wildeshausen - WILDESHAUSEN (dr) · „Wenn wir hier Ende des Jahres komplett fertig sind, dann sind die Schulen energetisch auf einem absolut modernen Stand“, erklärte Andreas Hauth vom Ingenieurbüro Hauth & Jacobi aus Wildeshausen gestern auf der Baustelle der St. Peter-Schule und der Holbeinschule.

Mit einem symbolischen Spatenstich starteten St.-Peter-Schulleiterin Brigitte Schmidt, Bürgermeister Kian Shahidi und Andreas Hauth gestern die Bauarbeiten für einen lang ersehnten Anbau an der St.-Peter-Schule. Die Erweiterung erfolgt als Verlängerung des nordwestlichen Traktes. Die äußere Gestaltung orientiert sich am Bestand.

Bis Dezember soll sich die Raumnutzung komplett ändern. Die vorherige Aula wird zurückgebaut und zu Medienräumen umgebaut. Im Anbau entstehen hingegen Fachunterrichts- und Gruppenräume, die sich für schulinterne Veranstaltungen zusammenschließen lassen.

Im Windfang des Neubaus wird ein zusätzliches Treppenhaus installiert, das als zweiter Rettungsweg für die Küche im Dachgeschoss des Bestandes dient. Der Dachraum des Neubaus ist ausbaufähig. Dort könnte eine Hortgruppe untergebracht werden. Die Mittel für ein derartigen Ausbau und eine anschließende Betreuung von 20 Schülern sind allerdings erstmal nicht im Haushalt veranschlagt, obwohl sich die Politiker das Angebot in naher Zukunft wünschen. Die geschaffene Nutzfläche ist 440 Quadratmeter groß, insgesamt investiert die Stadt 430 000 Euro in den Anbau.

Wenn Andreas Hauth nach dem Baufortschritt am Erweiterungsbau sieht, kann er aber auch gleich noch an anderer Stelle kontrollieren, wie es vorangeht. Anfang der Woche wurde eine große Dachfläche auf der St.-Peter-Schule von den Tonpfannen befreit.

„Die waren noch aus den 50-er Jahren“, berichtete Hauth gestern.

Die Dachdecker nutzten die frühlingshaft-trockenen Tage, um das Dach zu öffnen und Folie zu verlegen. „Morgen haben wir alles abgedichtet, denn am Wochenende soll es Regen geben“, so Hauth zu Schulleiterin Brigitte Schmidt. Zwar seien dann noch die Latten und neue Pfannen aufzubringen, aber das Dach könnte keinen Schaden mehr nehmen.

An der Holbeinschule werden unterdessen zahlreiche Fenster ausgetauscht, die „blind“ waren. „Da kommen nun Kunststofffenster mit einer viel besseren Wärmedämmung rein“, so der Architekt. „Das dürfte zukünftig einiges an Energie und Geld sparen.“

Mit neuen Dachflächen, Energiesparfenstern und einem schmucken Anbau sind die Schulen dann auf einem zeitgemäßen Stand. Die Bausubstanz des Gebäudes ist nämlich noch sehr gut. „Das muss man andernorts erst mal finden“, so Hauth. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, dass der Neubau einen barrierefreien Zugang erhält. Dafür wird das Gelände des Pausenhofes im Nordwesten um 30 Zentimeter angehoben.

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