Feuerwehr in Wildeshausen im Einsatz / Erste Bilanz zeigt nur geringe Schäden

Starkregen sorgt für überschwemmte Straßen

Überflutung vor dem Johanneum: Die Feuerwehr hob die Gullidecken an.
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Überflutung vor dem Johanneum: Die Feuerwehr hob die Gullideckel an.

Wildeshausen – Ein Gewitter mit Starkregen hat der Freiwilligen Feuerwehr in Wildeshausen am Dienstag ab 16.30 Uhr einige Arbeit verschafft. In einer ersten Bilanz waren laut Pressesprecher Daniel Engels die Schäden relativ gering. „Wir mussten mehr die Bürger beruhigen, als handfest tätig zu werden“, berichtete. Insgesamt fünf Stellen fuhren die ehrenamtlichen Retter an.

Der wohl am stärksten betroffene Bereich waren die Fahrbahnen der Visbeker Straße sowie der Feldstraße rund um das Krankenhaus Johanneum in Wildeshausen. Hier drückte das Regenwasser aus den Gullis hoch und überflutete die Fahrbahn.

Die Feuerwehr rückte mit zwei Fahrzeugen an und sperrte die Visbeker Straße kurzzeitig ab. Die Einsatzkräfte hoben die Gullideckel an, damit das Wasser frei abfließen konnten. Offenbar hatten Dreck und Laub die Öffnungen verstopft.

Absperrung am Johanneum funktioniert

Tadellos funktionierte in diesem Zusammenhang eine Absperrvorrichtung am Johanneum. Ein Schott, das von allen Fahrzeugen problemlos befahren werden kann, schließt im Ernstfall mittels Federdruck die Einfahrt, sodass kein Wasser mehr eindringen kann.

Im Juli 2013 war das Krankenhaus wochenlang von der Notversorgung abgemeldet gewesen, weil Wassermassen das Untergeschoss geflutet hatten. Die Belüftung des OP-Traktes war tagelang defekt.

Einen Wassereinbruch mussten am Dienstag auch die Angestellten des Ratskellers am Marktplatz feststellen. Laut Feuerwehr war man dort aber schnell tätig geworden und hatte den größten Teil des Wassers schon wieder hinausbefördert, als die Einsatzkräfte eintrafen. Weitere kurzzeitige Überschwemmungen gab es im Bereich an der Zeppelinstraße und an der Wittekindstraße in Höhe des Dampfkornbranntweinbrennereimuseums. Aber auch hier reichte es den Angaben der Feuerwehr zufolge, die Gullideckel anzuheben. Einige Bürger meldeten zudem vollgelaufene Keller sowie Garagen.

Laut Polizei gab es durch das Starkregenereignis keine Unfälle auf Wildeshauser Straßen. Die Autofahrer hätten sich ganz offensichtlich umsichtig verhalten, hieß es. auf Nachfrage.

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