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Stände bis auf die Huntestraße

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Von: Dierk Rohdenburg

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Wochenmarkt um die Kurve auf die Huntestraße: Die Stände standen erstmalig nicht mehr auf dem Marktplatz.
Wochenmarkt um die Kurve auf die Huntestraße: Die Stände standen erstmalig nicht mehr auf dem Marktplatz. © dr

Wildeshausen – Der Wochenmarkt in Wildeshausen begann am Donnerstag gegen 6 Uhr mit einem kleinen Verkehrschaos. Viele Autofahrer hatten nicht mitbekommen, dass die Stände nun auch auf der Huntestraße stehen – und nicht mehr auf dem Marktplatz.

„Die haben sich zwischen Wagen und Absperrungen durchzuschlängeln versucht“, berichtete Marktmeisterin Kirsten Heckmann, die ab 5.30 Uhr vor Ort war und die Einweisung der Beschicker vornahm.

„Keine Probleme bei der Neuordnung“, vermeldete sie. Die Marktleute hätten schon im Vorfeld ungefähr gewusst, wo sie sich hinstellen können. Die Feinabstimmung sei dann am frühen Morgen erfolgt. So wanderte unter anderem der Fleischerwagen von Morthorst von der Westerstraße an die Huntestraße, der Unverpackt-Stand und der Scherenschleifer sind dort nun ebenfalls angesiedelt.

Im Bereich vor der Kurve stehen jetzt ein Bekleidungsstand, ein Spargelbauer, der Imbiss sowie neben der Waltbert-Skulptur der große Kartoffelstand. „Die Leute, die mich suchen, finden mich schon noch“, war Romina Jordemann vom Unverpackt-Stand sicher. Sie ist seit Februar auf dem Markt und hofft, dass die Resonanz wächst. „Sonst lohnt sich der Weg von Bruchhausen-Vilsen nicht“, so die Geschäftsfrau.

Stand mit Imkereiprodukten neu auf dem Markt

Richtig zufrieden mit der Lage seines Imbissstandes ist Torsten Meyer nicht – war er aber vorher auch nicht. „Ich befürchte zu viel Verkehr. Die fahren mir an meinen Wagen“, schwante ihm nichts Gutes. Früher, als er das Ende des Marktes an der Kreuzung Westerstraße/Bahnhofstraße bildete, sei es ebenfalls zu schwierigen Situationen mit Autofahrern gekommen, die glaubten, noch mal eben am Wagen vorbeifahren zu können. „Die beachten doch gar nicht, dass die Huntestraße nun dicht ist“, so Meyer. „Aber wir warten einfach mal ab.“ Für ihn gibt es zudem die Änderung, dass er nun ab 8 Uhr vor Ort sein muss – und nicht wie sonst erst ab 10 Uhr – um mit dem Wagen seinen Platz einnehmen zu können

Neu auf dem Wochenmarkt ist Silke Diekmann. Sie verkauft die Imkereiprodukte ihres Mannes Georg. Morgens steht sie nun als Nachfolgerin von Wilhelm Köster, der aus Gesundheitsgründen aufgehört hat, auf der Westerstraße. Danach fährt die Quakenbrückerin zum Wochenmarkt nach Cloppenburg.

Neuer Stand mit Imkerprodukten: Marktleiterin Kirsten Heckmann (r.) begrüßte Silke Diekmann.
Neuer Stand mit Imkerprodukten: Marktleiterin Kirsten Heckmann (r.) begrüßte Silke Diekmann. © dr

Durch die Ausweitung der Fläche in Richtung Huntestraße bietet sich der Marktgilde die Gelegenheit, weitere Anbieter aufzunehmen. „Es gibt Bewerber“, berichtete Heckmann. „Wir können bestimmt noch zehn neue Stände aufnehmen. Schön wäre es, wieder einen Biofleischer zu bekommen.“

Carlos Aragues Bremer, Prokurist der Deutschen Marktgilde, wünscht sich einen regionalen Obst- und Gemüsehändler und einen Feinkoststand. Zudem, so seine Erfahrung vom Donnerstagmorgen, müssten die Fahrradständer an der Huntestraße entfernt werden können, um dort Marktstände zu platzieren. „Die ersten Besucher waren sehr zufrieden mit der Verlängerung um die Kurve“, sagte er. „Wir haben jetzt einen guten Flow.“  

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