Stadtverwaltung ermittelte Areale, über die nun politisch beraten werden soll

Sechs Potenzialflächen für Flüchtlingsunterbringung

+
Die Potenzialflächen in der Stadt sind farblich markiert.

Wildeshausen - Die Stadt Wildeshausen hat sechs Flächen ermittelt, auf denen in kurzer Zeit Wohnungen für die Unterbringung von Flüchtlingen gebaut werden können. Darunter ist auch das Areal am Lehmkuhlenweg, das die CDU für einen Neubau des Bauhofes ins Gespräch gebracht hat.

Die städtischen Flächen sollen im Rahmen von Erbbaurechten interessierten Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Ein förmliches Ausschreiben ist dafür nicht notwendig, weil der Mietvertrag zwischen dem Bauträger und dem Landkreis Oldenburg geschlossen wird. Für die Bereitstellung des Grundstückes erhält die Stadt einen Erbbauzins.

In der Diskussion sind Flächen, die über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind. Das größte zur Verfügung stehende Areal ist das Grundstück am Lehmkuhlenweg, das sich im Besitz der Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft (GEG) von Wildeshausen befindet. Das nutzbare Areal ist knapp 1,7 Hektar groß und im Flächennutzungsplan als Mischgebiet ausgewiesen.

5000 Quadratmeter stehen im Mischgebiet an der Bleicherstraße zur Verfügung. Der Bereich würde direkt an die Wohnbebauung an der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme grenzen und gehört der Stadt.

Direkt im Gewerbegebiet liegen 5000 Quadratmeter an der Düngstruper Straße, die sich im Besitz der GEG befinden. Auch ein in der Größe nicht weiter umrissenes Areal im neuen Gewerbegebiet an der Buchbinderstraße könnte genutzt werden. Es gehört der Stadt und der GEG.

Im Außenbereich liegt der Bolzplatz am Katenbäker Berg. Dort könnten nach Einschätzung der Stadt 3500 Quadratmeter bebaut werden. Eine weitere Fläche befindet sich im Außenbereich an der Glaner Straße/Dr.-Pickart-Straße.

Die Verwaltung macht deutlich, dass alle Flächen zeitlich befristet genutzt werden sollen. Allerdings können Erbbaurechtsverträge bis zu einer Länge von 15 Jahren abgeschlossen werden. Die aufgeführten Areale wurden, bis auf die Fläche am Katenbäker Berg, vom Landkreis Oldenburg als geeignet beurteilt. Die Politik wird sich am 8. Dezember damit befassen müssen, welche Gebiete für eine Bebauung zur Verfügung gestellt werden sollen. Gleichzeitig sind in der Stadt zwei Flächen für bezahlbares Wohnen in Planung. Es handelt sich um ein Areal neben dem Kreisaltenheim an der Goldenstedter Straße und an der Straße „Am Rapsacker“. Ziel ist es, dort Menschen, die über ein geringes Einkommen verfügen, Wohnungen anzubieten. Das können ebenso Studenten sein wie Rentner oder Familien mit wenig Geld.

dr

Mehr zum Thema:

Zyklon „Debbie“ verwüstet Australiens Küstenregion

Zyklon „Debbie“ verwüstet Australiens Küstenregion

New Model Army im Aladin

New Model Army im Aladin

Trump wendet sich vom Klimaschutz ab

Trump wendet sich vom Klimaschutz ab

RBB: Kontrollgremium sieht Schwächen bei Amri-Ermittlungen

RBB: Kontrollgremium sieht Schwächen bei Amri-Ermittlungen

Meistgelesene Artikel

Entenschlachterei am Westring fällt im Ausschuss durch

Entenschlachterei am Westring fällt im Ausschuss durch

Aldi rechnet mit Neubau an der Harpstedter Straße in 2018

Aldi rechnet mit Neubau an der Harpstedter Straße in 2018

Vater wird aus Sorge um kranke Tochter zum Betrüger

Vater wird aus Sorge um kranke Tochter zum Betrüger

Herrlichkeit: Denkmalschutz sorgt für Veränderungssperre

Herrlichkeit: Denkmalschutz sorgt für Veränderungssperre

Kommentare