Verwaltungsausschuss überstimmt Votum des Fachausschusses

Stadt-Zuschuss für „BeeLocal 2.0“

Das „BeeLocal“-Logo.

Wildeshausen - Der Verwaltungsausschuss der Stadt Wildeshausen hat das Votum des Fachausschusses überstimmt und nun doch eine Beteiligung an den Gebühren für das Abrechnungssystem von „Bee.Local 2.0“ bewilligt. Gemäß dem Antrag vom 16. Februar gibt die Stadt 3 735 Euro als Zuschuss zu den Hosting-, Anschluss- und Systemgebühren des geplanten Projektes, mit dem der Handels- und Gewerbeverein (HGV) Wildeshausen Kunden in der Kreisstadt halten möchte. An den Gesamtkosten in Höhe von 7 735 Euro beteiligen sich auch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Oldenburg und der HGV.

Wie berichtet, können Arbeitgeber ihren Mitarbeitern Sachbezüge bis zu 44 Euro monatlich steuerfrei zukommen lassen. Diese Sachbezüge können von den Unternehmen beispielsweise als Belohnungssystem oder zur Mitarbeiterbindung eingeführt werden. Im Projekt „BeeLocal 2.0“ überweist der Arbeitgeber einen Betrag auf eine Karte. Damit kann auf Guthabenbasis wie mit einer EC-Karte bei einem Betrieb in Wildeshausen bezahlt werden.

Im Fachausschuss betonten einige Politiker, dass ein Zuschussantrag eigentlich erst wieder für den Haushalt 2019 gestellt werden kann. Kritik gab es auch daran, dass nur inhabergeführte Geschäfte in Wildeshausen an dem Projekt teilnehmen dürfen, während engagierte Filialisten leer ausgehen. Diese Bedenken hatten die Mitglieder des Verwaltungsausschusses offenbar mehrheitlich nicht. Bürgermeister Jens Kuraschinski hatte schon vorher betont, dass er eine Bezuschussung im Rahmen der Wirtschaftsförderung für zulässig erachtet. 

dr

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