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Stadt Wildeshausen hat drei Events für 2022 in Planung

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Von: Dierk Rohdenburg

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Gänsemarkt in Wildeshausen in den vergangenen Jahren: Die Stadt und die Händler hoffen, dass es bald wieder so voll werden darf.
Gänsemarkt in Wildeshausen in den vergangenen Jahren: Die Stadt und die Händler hoffen, dass es bald wieder so voll werden darf. © Stadt/Lehmkuhl

Planungen zu Corona-Zeiten sind bekanntlich schwierig. Dennoch hofft der Handels- und Gewerbeverein auf einige Aktionen in diesem Jahr.

Wildeshausen – Was ist in der Corona-Pandemie möglich, was könnte weiterhin verboten bleiben? Diese Frage haben sich das Wildeshauser Stadtmarketing und der Vorstand des Handels- und Gewerbevereins (HGV) Wildeshausen bereits Anfang des vergangenen Jahres gestellt. Damals gab es viele Pläne und große Ungewissheit, welche davon zu realisieren sind. Unter dem Strich – so stellt der kommissarische Vorsitzende des HGV, Johannes Lenzschau, aktuell fest – mussten die meisten Veranstaltungen, die auch den Läden in der Innenstadt zusätzliche Geschäfte ermöglichen, in 2021 leider mittel- oder kurzfristig wieder abgesagt werden.

Diese Gefahr droht auch in diesem Jahr. „Aber wir sind optimistisch, dass es nun klappt“, sagt Lenzschau. Er hoffe, dass Ende März die meisten Restriktionen auslaufen und vielleicht schon wenige Wochen später, konkret am 24. April, der Wohlfühltag über die Bühne gehen kann. „Vielleicht nicht in dem großen Rahmen wie früher, aber immerhin“, so Lenzschau.

Zusammen mit Sören Giese vom Stadtmarketing hat der HGV zumindest schon mal drei Termine festgelegt. Neben dem Wohlfühltag, für manche auch unter dem Begriff Spargelfest mit verkaufsoffenem Sonntag besser bekannt, soll es am 27. Juli wieder einen Schnäppchenmarkt mit verkaufsoffenem Sonntag und einem Stadtfest geben. Fixiert ist auch der Termin für den Gänsemarkt am 6. November.

Sinkende Inzidenz im Sommer?

Hoffnung schöpfen die Geschäftsleute daraus, dass die Inzidenzzahlen im Sommer wieder deutlich sinken dürften. Zudem hat nun jeder die Möglichkeit, durch eine Booster-Impfung den Schutz zu erlangen, der auch den unbeschwerteren Aufenthalt in größeren Gruppen im Freien zulässt.

Einen weiteren wichtigen Impuls für eine attraktivere Innenstadt vermisst Lenzschau allerdings noch. Es war für 2021 geplant, ein neues Beleuchtungskonzept zu realisieren, für das der Stadtrat 100 000 Euro aus dem Infrastrukturfonds zur Verfügung gestellt hatte.

Bislang ist davon nichts zu sehen. Stadtpressesprecher Hans Ufferfilge verspricht jedoch auf Nachfrage: „Wir haben das im Blick und werden es im nächsten Bauausschuss behandeln.“

Optimistisch in die Zukunft

Aber auch ohne Illumination sieht Lenzschau optimistisch in die Zukunft: „Ich glaube, dass der neue Stadtrat und der Bürgermeister die Innenstadt gut unterstützen werden“, sagt er. Positiv sieht er, dass dafür Geld vom Land zur Verfügung gestellt wird. Sehr erfreut war Lenzschau zudem über die Nachricht, dass Timo Poppe die Häuserzeile an der Kleinen Straße sowie den Stellmacherplatz aufwerten möchte.

Lenzschau möchte zwar nicht weiter als Vorsitzender des HGV wirken, dennoch will er an Plänen für die Innenstadt aktiv mitwirken. „Ich bin Wildeshausen-Liebhaber“, erklärt er. Da wolle er natürlich erreichen, dass die Innenstadt an Attraktivität gewinnt.

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