Investitionszuschuss für Katzenhaus in Hanstedt / Einige Bedingungen zu erfüllen

Stadt für Vertrag mit Tierschutzgruppe

„Inanna“ ist einer der Katzen,die derzeit im Tierheim in Wildeshausen leben und vermittelt werden sollen.

Wildeshausen - Der Verwaltungsausschuss der Stadt Wildeshausen hat am Dienstagabend beschlossen, die Fundtierunterbringung ab dem 1. Juli bis zum 30. Juni 2021 mit der Tierschutzgruppe Wildeshausen (TSGW) zu vereinbaren.

Voraussetzung für den Abschluss des Vertrages ist jedoch, dass die TSGW bis spätestens 13. Mai nachweist, dass die erforderliche Erlaubnis vom Veterinäramt des Landkreises Oldenburg in Aussicht gestellt und diese bis spätestens drei Monate nach Inbetriebnahme des Tierheims vorgelegt wird. Ziel müsse es sein, das neue Tierheim in Hanstedt bis zum 1. Oktober zu eröffnen, so die Mitglieder des Verwaltungsausschusses.

Mit dieser Richtungsentscheidung ist zudem der Beschluss verbunden, der TSGW 40 000 Euro als Investitionskostenzuschuss für die Errichtung des Tierheimes in Hanstedt aus den verfügbaren Haushaltsresten zu gewähren. Die Auszahlung des Geldes soll nach Baufortschritt im Verhältnis zu den übrigen Finanzierungsmitteln erfolgen. Auch hier hat der Verwaltungsausschuss Bedingungen gestellt. So muss die Tierschutzgruppe bis spätestens 13. Mai schlüssig nachweisen, dass die Gesamtfinanzierung für das Katzenhaus in Hanstedt gesichert ist und die erforderliche Erlaubnis vom Veterinäramt des Landkreises Oldenburg für die Tierunterbringung in Aussicht gestellt wird.

Die Versorgung aller auf dem Gebiet der Stadt Wildeshausen aufgefundenen Fundtiere ist mindestens fünf Jahre in diesem Tierheim zu gewährleisten. Die Bindungsfrist beginnt mit der Inbetriebnahme der Einrichtung. „Kann dieses bis zum Ablauf der Frist nicht sichergestellt werden, ist die Zuwendung im Verhältnis der tatsächlichen Nutzungszeit zur geforderten Nutzungszeit bezogen auf die Bindungsfrist von der TSGW zurückzuzahlen“, heißt es in dem Beschluss, der der Vorsitzenden der Tierschutzgruppe, Christina Poppe, am Mittwoch zugestellt wurde. Der Verein hatte den Bau eines Tierheims an die Fortführung der Verträge mit Wildeshausen und Dötlingen geknüpft. Großenkneten und Hatten hatten ihre Verträge nicht verlängert und wollen die Tiere in einer privaten Pension in Bergedorf unterbringen. - dr

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