Stellflächen sollen an der Hunte hinter der „Gildestube“ in Zwischenbrücken entstehen

Stadt plant 160 neue Parkplätze

Die Umrisse der Fläche für Parkplatz und Zuwegung sind rot markiert: Oben verläuft die Wittekindstraße, unten links ist das Bootshaus des Gymnasiums. Foto: Googlemaps

Wildeshausen - Von Ove Bornholt. Wer regelmäßig nach Wildeshausen pendelt, in der Innenstadt einkaufen will, einen Termin im Stadthaus hat oder zu Großveranstaltungen hier ist, hat oft Probleme, einen Parkplatz zu finden. Die Wildeshauser Stadtverwaltung schlägt daher vor, einen neuen, öffentlichen Parkplatz mit 160 Stellflächen hinter der Gaststätte „Gildestube“ in Zwischenbrücken anzulegen. Hintergrund ist der ständig steigende Bedarf an Parkplätzen. Der Bauausschuss soll am Mittwoch, 27. November, ab 18.15 Uhr im Stadthaus über das Thema beraten.

Schon länger ist es zu bestimmten Zeiten schwierig, einen Parkplatz zu finden. Dass die Stellflächen an der Kokenstraße gegenüber vom Feuerwehrhaus in absehbarer Zeit nicht mehr genutzt werden können, weil das Areal zur Bebauung an die Familie Burmeister abgegeben wurde, hilft da auch nicht gerade weiter. Das Problem ist der Stadtverwaltung bekannt, die in der Sitzungsvorlage von vermehrten Engpässen berichtet.

Diesem steigenden Bedarf soll Rechnung getragen und damit gleichzeitig die Verkehrssituation in der Innenstadt entspannt werden. Die in Rede stehende Fläche müsste aber noch erworben werden.

Pendler und Co. müssen allerdings noch eine Weile durchhalten. Denn auch wenn die Politik grünes Licht gibt, steht erst einmal eine Änderung des Flächennutzungsplans an. Hintergrund ist, dass der mögliche künftige Parkplatz aktuell planungsrechtlich im Außenbereich liegt und der Landwirtschaft gewidmet ist, auch wenn sie aktuell nicht entsprechend genutzt wird. Zudem müsste ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Beide Vorgänge können zwar parallel verfolgt werden, dürften aber erfahrungsgemäß mindestens ein Jahr in Anspruch nehmen. Neben diesen formalen Aspekten könnte es einen weiteren Knackpunkt geben: der Lärm der Autos. „Aufgrund der angrenzenden Wohnbebauung wären die Belange des Schallschutzes abschließend zu klären“, heißt es in der Vorlage.

Damit Fußgänger und Radfahrer vom Parkplatz gut und sicher in die Stadt kommen, soll ein Fuß-/Radweg im Süden des Areals angelegt werden, der ungefähr auf Höhe des Bootshauses des Gymnasiums an der Hunte enden würde. Wenn der Parkplatz erst einmal eingerichtet ist, besteht laut Verwaltung auch die Möglichkeit – ein weiter steigender Bedarf vorausgesetzt –, das Areal entsprechend zu erweitern.

Was die Kosten betrifft, geht es erst einmal nur um die Planung. Und für die stehen im Budget der Stadt genug Mittel zur Verfügung.

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