Stadt liegen mehrere Angebote vor/Rücksprache mit Rechnungsprüfungsamt

Fundtiere: Entscheidung fällt am 15. März

Das Katzenhaus wurde überprüft, ob es den Richtlinien des Deutschen Tierschutzbundes entspricht.
+
Das Katzenhaus wurde überprüft, ob es den Richtlinien des Deutschen Tierschutzbundes entspricht.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Wo bringt die Stadt Wildeshausen ab dem kommenden Jahr seine durchschnittlich 100 Fundtiere unter? Die Weichen werden nun erst am 15. März gestellt. Die Entscheidung fällt jedoch in nicht öffentlicher Sitzung.

Der Verwaltung liegen mehrere Angebote vor. Zu den Interessenten gehören offenbar auch Personen oder Institutionen, die bei anderen Gemeinden des Landkreises gar nicht im Gespräch waren. Klar ist auf jeden Fall, dass sich die Tierschutzgruppe Wildeshausen bewirbt, die Fundtierunterbringung auch in Zukunft zu gewährleisten. Allerdings muss der Vorstand des Vereins jetzt klären, ob das Angebot weiter aufrecht erhalten wird. Wie berichtet, haben sich die Gemeinden Großenkneten und Hatten mittlerweile entschieden, einen Vertrag mit dem Tierheim in Bergedorf abzuschließen.

Im Rahmen der Sitzung des Verwaltungsausschusses der Stadt Wildeshausen am Donnerstag wurde weder der Antrag behandelt, der TSGW einen Zuschuss von 40000 Euro für den Umbau eines Stalles zu einem Tierheim zu bewilligen, noch die Frage, wer in Zukunft die Fundtiere betreut. Das lag dem Vernehmen nach aber nicht an der misslichen Situation der TSGW, sondern daran, dass die Angebote nach Rücksprache mit dem Rechnungsprüfungsamt konkretisiert werden müssen, um sie miteinander vergleichen zu können. Wichtig sind in diesem Zusammenhang Antworten auf die Frage, ob ein 24-Stunden-Notdienst angeboten wird oder welche Leistungen eine Jahrespauschale beinhaltet.

Die Tierschutzgruppe hat unterdessen angekündigt, sehr genau zu schauen, ob Fundtierunterbringungen im Landkreis den Richtlinien des Deutschen Tierschutzbundes entsprechen. Vor wenigen Jahren wurde das Katzenhaus in Wildeshausen unter dieser Maßgabe kontrolliert. Die Auflagen führten dazu, dass insbesondere im Winter die Zahl der Tiere verringert werden musste, weil nicht genügend beheizbare Räume zur Verfügung standen. Mittelfristig darf das Katzenhaus nicht mehr genutzt werden, weil es sich nach Einschätzung des Landkreises Oldenburg nur als Provisorium eignet.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Brandschutzprüfung: Polizei bricht in „Rigaer 94“ Türen auf

Brandschutzprüfung: Polizei bricht in „Rigaer 94“ Türen auf

Italien nach Sieg gegen die Schweiz im EM-Achtelfinale

Italien nach Sieg gegen die Schweiz im EM-Achtelfinale

Wales siegt dank Bale und Ramsey - Türkei vor Turnier-Aus

Wales siegt dank Bale und Ramsey - Türkei vor Turnier-Aus

Biden und Putin gehen beim Gipfel in Genf aufeinander zu

Biden und Putin gehen beim Gipfel in Genf aufeinander zu

Meistgelesene Artikel

„Impfdosis-Retter“ müssen fix sein

„Impfdosis-Retter“ müssen fix sein

„Impfdosis-Retter“ müssen fix sein
Sorge um Zukunft des „Landhauses Dünsen“

Sorge um Zukunft des „Landhauses Dünsen“

Sorge um Zukunft des „Landhauses Dünsen“
Das letzte Gelöbnis in der Lilienthal-Kaserne

Das letzte Gelöbnis in der Lilienthal-Kaserne

Das letzte Gelöbnis in der Lilienthal-Kaserne

Kommentare