Ermittlungen der Staatsanwaltschaft

Schlägerei in Visbek: Streit unter Verwandten

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Feuerwehr und Polizei waren auf dem Campingplatz im Großeinsatz.

Visbek - Die Hintergründe der tödlichen Schlägerei während einer Geburtstagsfeier auf einem Campingplatz in Visbek sind weiterhin unklar. „Wir wissen nicht genau, wer wen wie geschlagen hat“, sagte Carolin Castagna, Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Oldenburg, am Donnerstag.

Fest stehe aber, dass es einen Streit unter Verwandten gegeben habe. Nach einer verbalen Auseinandersetzung habe ein Gast die Feier in der Nacht zum Mittwoch verlassen und sei mit vier Männern zurückgekehrt, die mit Baseballschlägern, einer Schreckschusswaffe und herausgerissenen Zaunlatten auf mindestens sieben Gäste der Feier losgegangen seien.

Ein 34-jähriger Mann kam infolge der Auseinandersetzung ums Leben, die Todesursache soll nun eine Obduktion klären. Fünf weitere Männer wurden schwer verletzt - einer von ihnen schwebt nach Angaben Castagnas noch in Lebensgefahr.

Den Ermittlungen zufolge hatten sich die attackierten Männer mit Schlagwerkzeugen gewehrt. Der lebensgefährlich verletzte und der verstorbene Mann gehörten offenbar zu den ursprünglichen Angreifern.

Feuerwehr und Polizei hatten unmittelbar nach dem Vorfall mit Hunden und einem Helikopter das Gebiet abgesucht. Allerdings ohne Erfolg. Zwei zunächst festgenommene Tatverdächtige sind mittlerweile wieder auf freiem Fuß, da bislang niemandem konkrete Handlungen nachgewiesen werden können. 

In den Befragungen der zahlreichen Beteiligten und Zeugen werde es nun zunächst darum gehen, das Geschehen möglichst genau zu rekonstruieren, so die Staatsanwältin. 

An der Auseinandersetzung beteiligt waren ausschließlich Männer im Alter zwischen 20 und 39 Jahren. Die Feier, bei der eine Frau mit Verwandten ihren Geburtstag begehen wollte, habe in einem Mobilheim auf dem Campingplatz stattgefunden. Die Familie lebe dort. Einen ethnischen Konflikt der Tat schloss Castagna aus.

dr

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