Mütter und Väter wollen Flyer verteilen 

St.-Peter-Eltern planen Überraschung

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Christin Rollié und Julia Luschnat (von links) vertreten die Eltern der Wildeshauser St.-Peter-Schule.

Wildeshausen - An Gerüchten über den angedachten Tausch zwischen der Hunte- und der St.-Peter-Schule in Wildeshausen mangelt es derzeit ganz und gar nicht.

Auf der einen Seite gibt es den Vorwurf, dass man die katholische Grundschule aus konfessionellen Gründen zerschlagen möchte, auf der anderen Seite heißt es, die Eltern der St.-Peter-Schule würden sich bockig anstellen und nicht nur den Umzug an die Heemstraße, sondern auch einen Schulneubau ablehnen. Letzteres entspricht allerdings nicht der Wahrheit, wie Christin Rollié und Julia Luschnat, Elternvertreter der St.-Peter-Schule, betonen.

„Wir verschließen uns einem Neubau nicht“, stellt Rollié nach einer Sitzung der Elternvertreter klar. Gleichwohl macht sie kein Hehl daraus, glücklich am jetzigen Standort zu sein. An der Heemstraße sei die Verkehrssituation viel problematischer und die Frage der Umzugskosten stehe im Raum, ohne dass es belastbare Zahlen gibt, kritisiert sie.

Städtische Sitzung am 5. Februar

Vorwürfe, die Eltern würden Stress machen, obwohl es den Kindern egal sei, wo sie unterrichtet würden, kontert Rollié: „Das ist ihnen wahrscheinlich tatsächlich egal. Allerdings ist meinen Kindern auch egal, ob sie mit oder ohne Warnweste und Helm Fahrrad fahren.“

Dass die aktuelle Auseinandersetzung für Eltern, die auf den ersten Blick nicht betroffen sind, Folgen haben könnte, zeigen Rollié und Luschnat mit einem Beispiel: Sollte es zu einem Umzug kommen, wäre es rechtlich möglich, alle St.-Peter-Schüler abzumelden. Das würde wahrscheinlich das Ende der konfessionsgebundenen Einrichtung bedeuten. Viele der Kinder würden dann auf die Holbein- und Wallschule gehen. Im Gegenzug müssten einige Holbein- und Wallschüler an eine dann öffentliche Schule an der Heemstraße wechseln.

In der kommenden Woche wollen die Eltern Flyer an Haushalte in der Kreisstadt verteilen. Und auch während der städtischen Sitzungen am Montag, 5. Februar, möchten sie Präsenz zeigen. Wie genau, wollen sie aber noch nicht verraten. 

bor

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