Kulturkreis stellt Programm vor

So spritzig wie der Springbrunnen im Gartenteich

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Programm serviert: Gisela Poppe, Sabine Vogelsang, Horst Strömer, Gerhard Lange und Werner Stommel (v.l.).

Wildeshausen- Von Joachim Decker. Der Springbrunnen im Gartenteich des „Landhauses Thurm-Meyer“ in Wildeshausen bildete am Dienstag den passenden Hintergrund für ein buntes, spritziges Programm, das der Vorstand des Kulturkreises Wildeshausen vorgestellt hat. „Ich glaube, dass es uns gut gelungen ist, mit unseren Veranstaltungen an das Programm zum 30-jährigen Bestehen des Vereins anzuknüpfen“, so der zweite Vorsitzende und Pressesprecher Horst Strömer.

Ein Blick ins Programmheftchen, das aufgrund seiner Gestaltung einen sehr hohen Wiedererkennungswert hat, zeigt, dass fünf Angebote aus dem Musik- und vier aus dem Theaterbereich kommen. Zudem gibt es fünf Veranstaltungen für die Kinder.

„Der Saisonauftakt am 16. September bedeutet zugleich ein Finale“, betonte der Vorsitzende Werner Stommel. Nicht zum ersten Mal gastiert das „Bosart-Trio“ in der Kreisstadt – in diesem Jahr mit dem Programm „Unerhörte Meisterwerke“. „Allerdings präsentieren wir das Trio jetzt zum letzten Mal. Die schon etwas betagten Männer machen während ihrer Abschiedstour bei uns Station“, so Stommel. Reinhard Buhrow, Hans Hachmann und Wolfgang Schäfer hätten unter dem genannten Motto ein „The Best of“ aus insgesamt zehn erfolgreichen Programmen zusammengestellt: „Und das hat es in sich. Es ist ein sehr kurzweiliges Programm mit viel Humor – für jeden, der gerne schmunzelt und lacht.“ Anlässlich des Reformationsjubiläums kommt es in der neuen Spielsaison erneut zu einer Kooperation mit der Kantorei der Alexanderkirche, die am 31. Oktober mit dem Symphonic-Gospelorchestra in der Kirche ein Konzert gibt.

„Neobarock“ spielt am 9. Dezember

„Wie schön leuchtet der Morgenstern“ ist ein Konzert des Quartetts „Neobarock“ am 9. Dezember überschrieben, das Werke von Händel, Vivaldi und Biber spielt. Hinzu kommt am 10. März ein Konzert des Minguet-Quartetts mit Werken von Mozart, Webern, Ruzicka, Mahler und Brahms. „Dieses Ensemble präsentieren wir zum ersten Mal, Es handelt sich um etwas ganz Feines. Die Musiker sind auf der ganzen Welt unterwegs“, betont Stommel.

In der Wittekindstadt geboren ist Johanna Rose, die durch Begegnungen mit Hille Perl ihr Interesse an der Gambe entdeckt hat. Sie spielt am 24. März ein Konzert mit Javier Núñez (Cembalo).

Bereits zweimal war Peter Bause mit Solo-Stücken in der Kreisstadt. Am 4. November präsentiert ihn der Kulturkreis erneut. „Mit den ersten Bühnenwerken seiner Trilogie hat er in der Stadt tiefe Eindrücke hinterlassen“, betont Strömer. Dies waren „Jugend ohne Gott“ und „Die Judenbank“. In „Place of Birth: Bergen-Belsen“ beschäftigt sich Bause mit einem Menschen, der zwar im Nationalsozialismus geboren, damit aber zunächst nicht konfrontiert wurde. „Erst später wurde er durch seine Eltern damit in Verbindung gebracht“, erzählt Strömer.

Ein integratives Weihnachtsmusical, ein Projekt der evangelischen Jugend Wildeshausen und der Diakonie Himmelsthür, steht mit „Der Wirt“ für den 16. Dezember auf dem Programm. Mit einem ausverkauften Haus rechnen die Verantwortlichen, wenn Pavel Möller-Lück und Esther Vorwerk vom Theater Laboratorium das Stück „Der Mann, der niemals weinte“ aufführen. „Wir hatten noch nie einen solchen Ansturm auf die Karten wie bei Möller-Lück im vergangenen Jahr. Jetzt haben wir aber einige Plätze mehr “, so Strömer.

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