Verein möchte Platz sanieren, benötigt dafür aber „grünes Licht“ von der Stadt

Sportplatz Kleinenkneten: Entscheidung muss jetzt her

Bereits im August wiesen die Kleinenkneter auf ihr Anliegen hin.

Kleinenkneten - Von Dierk Rohdenburg. Für den Verein Grün-Weiß Kleinenkneten ist heute ein Tag, an dem wichtige Weichenstellungen vorgenommen werden könnten. Die Zeit drängt, denn bis Ende des Monats muss der Sportverein seinen Antrag für die Sanierung des Spiel- und des Trainingsfeldes beim Landessportbund vorlegen, um Zuschüsse zu bekommen.

Dieser Antrag kann aber nur gestellt werden, wenn die Gesamtfinanzierung steht, zu der auch ein Zuschuss der Stadt Wildeshausen in Höhe von bis zu 180 000 Euro gehört.

Der Zuschussantrag ist vom Verein fristgerecht gestellt worden. Da die Politik jedoch erst im November in die Haushaltsberatungen einsteigt, hätte der Verein die eventuelle Zusage zu spät. Aus diesem Grund war in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Fremdenverkehr, Sport und Kultur am 17. August beschlossen worden, die Beratung über die Zuschussgewährung vorzuziehen. Es stehen zwar regulär keine Mittel im Haushalt zur Verfügung, allerdings besteht die Möglichkeit, eine außerplanmäßige Verpflichtungserklärung einzugehen, um Grün-Weiß Kleinenkneten die entsprechende Planungssicherheit zu gewährleisten. Über die Zuschussgewährung muss am 28. September der Rat entscheiden.

Der Sportverein steckt seit Jahren in der Klemme. Die Flächen konnten bislang nicht erweitert werden, da bodenrechtliche Bedenken der Denkmalschutzbehörde im Grabungsschutzgebiet dagegen sprechen. Der vorhandene Rasenplatz ist 30 Jahre alt und stößt nach Angaben des Vereins „bedingt durch Unebenheiten und einen Höhenunterschied von bis zu 40 Zentimeter aufgrund eines nicht zeitgemäßen wasserundurchlässigen Unterbaus an seine Belastungsgrenze“. Die fehlende Ausweichmöglichkeit auf eine andere Fläche lässt lediglich die Pause von zehn Wochen zwischen den Spielzeiten im Sommer 2018 für eine Herrichtung des Platzes zu.

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