Unternehmen aus Hürth soll voraussichtlich an der St.-Peter-Schule bauen / Mehrwertsteuer sparen

Sportliche Ansage für Turnhalle

Marode und abbruchreif: die Halle an der St.-Peter-Straße.

Wildeshausen (dr) · 1,8 Millionen Euro hat die Stadt Wildeshausen für Abbruch und Neubau der Turnhalle an der St.-Peter-Schule veranschlagt. Das ist offenbar eine realistische Größenordnung. Favorit für die Planung und Bauüberwachung ist die Kommunale Sporthallen GmbH aus Hürth. Allerdings sind noch einige Details zu klären.

Das Geld für ein Planungsbüro ist im aktuellen Haushalt veranschlagt. Somit wäre es kein Problem, den Auftrag zu erteilen. Ob allerdings im nächsten Haushalt genug Geld für die Baumaßnahme zur Verfügung steht, bleibt abzuwarten.

Insgesamt waren 13 Bewerbungen bei der Verwaltung eingegangen. Darunter waren vier Generalplanungsbüros, sechs Architekturbüros und drei Fachplanungsbüros. Vier Büros, die über langjährige Erfahrung im Sporthallenbau verfügen und zum Teil bereits über 300 Hallen realisiert haben, stellten sich im Rahmen der Ausschusssitzung am Donnerstagabend vor. Die Politiker favorisierten schließlich das Architekturbüro Wilfried Stagge, das bereits die Wallschule und die dazugehörige Sporthalle geplant hat, und die Kommunale Sporthallen GmbH (KSG) aus Hürth. Letztere soll voraussichtlich den Zuschlag bekommen, denn Architekt Ulrich Ahlert konnte eine beeindruckende Referenzliste vorweisen, zu der auch Hallen gehörten, die vom Preis in die Wildeshauser Vorstellungen passen. „Ein Abbruch der alten Halle und der Neubau für 1,8 Millionen Euro ist eine sportliche Ansage. Aber es ist realistisch“, so Ahlert, der dem Ausschuss vorschlug, eine Gemeinnützige GmbH (gGmbH) zu gründen, die den Bau und die Verwaltung der Halle in den kommenden 25 Jahren übernimmt. Auf diesem Wege könnte die Stadt nicht nur bei den Baukosten die Mehrwertsteuer sparen. Diese würden auch bei den Folgekosten entfallen. Ahlert riet den Politikern zudem zu einer Photo-

voltaikanlage.

Den Ausschussmitgliedern gefiel diese Variante durchaus. Nun soll aber noch geprüft werden, ob die Lösung mit der gGmbh rechtlich sauber ist. Zudem soll sich die Verwaltung bei der Gemeinde Ganderkesee nach den Erfahrungen mit der KSG erkundigen. Dort hatte die Firma in der Rekordzeit von acht Monten eine Einfeld-Sporthalle hochgezogen.

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