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Sperrungen: Sieben Bushaltestellen werden in Wildeshausen modernisiert

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Von: Ove Bornholt

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Bei einem Pressetermin erklärten Baudezernent Manfred Meyer (links), Marleen Meinel (Fachbereich Bau in der Stadtverwaltung) und Bürgermeister Jens Kuraschinski, was hinter den Arbeiten steckt.
Bei einem Pressetermin erklärten Baudezernent Manfred Meyer (links), Marleen Meinel (Fachbereich Bau in der Stadtverwaltung) und Bürgermeister Jens Kuraschinski, was hinter den Arbeiten steckt. © bor

Auf die Autofahrer in Wildeshausen kommen bis Sommer einige halbseitige, aber auch Vollsperrungen zu: Sieben Bushaltestellen werden im Stadtgebiet modernisiert.

Wildeshausen – Die sieben Bushaltestellen mit dem höchsten Fahrgastaufkommen in Wildeshausen werden in den kommenden Monaten modernisiert. Konkret geht es um die folgenden Stationen: Ahlhorner Straße/Spascher Feldweg, Dr.-Dürr-Straße, Visbeker Straße/Hermann-Ehlers-Straße, Visbeker Straße/Bargloyer Straße, Krankenhaus Johanneum (Haupteingang) in beide Richtungen und Huntetor/Delmenhorster Straße. Sie erhalten Wartehäuschen, Fahrradbügel und ein Leitsystem (Pflastersteine mit Rillen und Noppen) für Blinde.

Am Dienstag wurde die Visbeker Straße auf Höhe der Hermann-Ehlers-Straße halbseitig gesperrt, sodass die Arbeiten beginnen konnten. Voraussichtlich werden sie rund zwei Wochen dauern. Anschließend kommen die anderen Haltestellen dran, als nächstes die Station Ahlhorner Straße/Spascher Feldweg. Die weiteren Termine stehen noch nicht fest, außer einem: In den Osterferien werden die zwei Haltestellen vorm Krankenhaus Johanneum modernisiert. Da hierfür eine Vollsperrung erforderlich ist, hat sich die Stadt für den Zeitraum in den Ferien entschieden.

An der Visbeker Straße wie an anderen Standorten auch wird die Busspur entfernt, sodass die Busse künftig direkt auf der Straße halten, wenn Fahrgäste aus- und einsteigen. Bei einer Haltezeit von im Schnitt etwa einer Minute sei das jedem Autofahrer zuzumuten, sagte Baudezernent Manfred Meyer. Er stellte die Maßnahme am Dienstagmittag gemeinsam mit Marleen Meinel aus dem Fachbereich Bau und Bürgermeister Jens Kuraschinski vor.

Halbseitige Sperrung der Visbeker Straße in Richtung Innenstadt: Wenn die Schranken beim nahen Bahnübergang geschlossen werden, stehen manchmal noch Fahrzeuge auf Höhe der Baustelle.
Halbseitige Sperrung der Visbeker Straße in Richtung Innenstadt: Wenn die Schranken beim nahen Bahnübergang geschlossen werden, stehen manchmal noch Fahrzeuge auf Höhe der Baustelle. © bor

Letzterer freute sich über die Modernisierungen für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Die nun umgesetzten Maßnahmen seien „in anderen Städten gängige Praxis. Wir ziehen da nach“, so Kuraschinski. Das Ganze gehe auf einen Antrag der UWG zurück, die auf mehr Wartehäuschen gedrängt hatte. Daraufhin hatte die Stadtverwaltung Planungen angestoßen und nach Förderprogrammen geschaut. Letztlich gelang es, in das ÖPNV-Programm 2021 des Landes aufgenommen zu werden. Das trägt dann auch 234 000 Euro und damit den Löwenanteil der Kosten. Weitere 37 000 Euro kommen vom Zweckverband Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen. Den Rest in Höhe von 42 000 Euro stellte die Stadt zur Verfügung. Damit bleibt die Maßnahme im geplanten Budget.

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