Startschuss für zwei Mehrparteienhäuser

Spatenstich für günstige Wohnungen „Vor Bargloy“

Beim Spatenstich: Statiker Andreas Hauth, Michael Müller vom Vorstand der gemeinnützigen Bau- und Siedlungsgenossenschaft Wildeshausen (BSG), Architektin Imke Hillmann, Hans-Jürgen Pooch vom BSG-Aufsichtsrat, Uwe Brünig vom Bauunternehmen und Bauleiter Stefan Stratmann (von links). - Foto: bor
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Beim Spatenstich: Statiker Andreas Hauth, Michael Müller vom Vorstand der gemeinnützigen Bau- und Siedlungsgenossenschaft Wildeshausen (BSG), Architektin Imke Hillmann, Hans-Jürgen Pooch vom BSG-Aufsichtsrat, Uwe Brünig vom Bauunternehmen und Bauleiter Stefan Stratmann (von links).

Wildeshausen - Von Ove Bornholt. Die vor Jahren viel diskutierte Entlastung des Wohnungsmarktes in Wildeshausen nimmt langsam Gestalt an. In die ersten Wohnungen der GSG Oldenburg an der Heidloge sind bereits Mieter eingezogen, am Lehmkuhlenweg hat die Gesellschaft VR-Immobilien Wildeshauser Geest den Grundstein gelegt, und am Donnerstagnachmittag erfolgte der symbolische Spatenstich für ein Projekt der gemeinnützigen Bau- und Siedlungsgenossenschaft Wildeshausen (BSG) im Baugebiet „Vor Bargloy“.

Auf dem gut 1 400 Quadratmeter großen Grundstück an der Straße „Am Rapsacker“ sind zwei zweigeschossige Häuser mit jeweils vier Wohnungen geplant. Die Miete beträgt 5,60 Euro pro Quadratmeter und ist auf Jahre festgeschrieben, da es sich um besonders geförderten sozialen Wohnungsbau handelt. Die Erdarbeiten beginnen jetzt. Die Bodenplatten sollen bis Jahresende liegen. Die Fertigstellung der Häuser ist für kommenden Spätsommer oder Herbst vorgesehen. Interessierte Personen können sich ab März bei der BSG für eine der Wohnungen melden. Zur Wahl stehen Zwei- und Drei-Zimmer-Apartments mit einer Größe von bis zu 76 Quadratmetern, die behinderten- beziehungsweise rollstuhlgerecht gestaltet sind. Das Angebot richtet sich an bedürftige Menschen, die einen Wohnberechtigungsschein (B-Schein) haben.

Letzteren ist die BSG besonders verpflichtet, da es sich um eine gemeinnützige Genossenschaft handelt. Entsprechend ihren Zielen sollen bezahlbare Wohnungen entstehen. Die Wurzeln der BSG reichen bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg zurück. Sie verwaltet zurzeit 100 kostengünstige Wohnungen im Stadtgebiet. Ein Schwerpunkt ist das Areal rund um den alten Sportplatz bei der Harpstedter Straße. Dort befinden sich 50 Wohnungen.

„Wohnraum wird dringend benötigt“

In der Vergangenheit beschäftigte sich die Genossenschaft hauptsächlich damit, den Bestand zu erhalten und zu renovieren. Aber „Wohnraum wird dringend benötigt“, wie Aufsichtsratsvorsitzender Hans-Jürgen Pooch beim Spatenstich sagte. Genau wie die GSG und Müller Immobilien bewarb sich die BSG vor zwei Jahren für das Grundstück „Am Rapsacker“ und erhielt den Zuschlag. „Wir verfolgen keine wirtschaftlichen Ziele“, unterstrich Michael Müller aus dem Vorstand. Natürlich solle schon kostendeckend gearbeitet werden, aber auf die ganz großen Gewinne ist die Genossenschaft nicht aus. Zurzeit hat sie rund 300 Mitglieder. Wer eine der BSG-Wohnungen mieten will, muss ihr beitreten. Der Anteil kostet 150 Euro. Geld, das man beim Ausscheiden wiederbekommt.

Die BSG ist unter der Telefonnummer 04431/2155, per E-Mail an info@bsg-wildeshausen.de und zu den Sprechzeiten montags und mittwochs von 15.30 bis 17.30 Uhr im Büro, Zwischenbrücken 5a, erreichbar.

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