Erdarbeiten an der Heidloge beginnen in zwei Wochen / 69 neue Appartements

Sozialer Wohnungsbau startet mit kleiner Verzögerung

An der Heidloge steht zunächst nur das Bauschild. Bald beginnt die GSG dort mit den Erdarbeiten. - Foto: dr

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Am Kornweg in Wildeshausen steht schon das Erdgeschoss des von der GSG Oldenburg in Auftrag gegebenen Gebäudes, das später nach den Richtlinien des sozialen Wohnungsbaus vermarktet wird. Das weitaus größere Projekt an der Heidloge startet Ende November mit den Erdarbeiten.

Damit werden nach langer Diskussion und Planungszeit endlich 69 Wohnungen gebaut, die für Menschen mit geringerem Einkommen erschwinglich sein sollen. Das Areal am Kornweg hatte die GSG von einem Privatbesitzer erworben. Dort entstehen zwölf Wohnungen. Es handelt sich um barrierearme Appartements, die gefördert werden und dann als Mietobjekte zur Verfügung stehen.

Deutlich größer wird das Projekt der GSG an der Heidloge, wo die Gesellschaft ein 7 215 Quadratmeter großes Grundstück vom Landkreis Oldenburg erworben hat. Dort sollen 57 Wohnungen mit einer Gesamtfläche von 3 522 Quadratmetern, verteilt auf drei Objekte, gebaut werden. Die Baumaßnahme sollte ursprünglich Ende September starten, hat sich somit um zwei Monate verzögert.

Die GSG plant dieses Projekt zusammen mit dem „Ambulanten Wohnen“ der Gemeinnützigen Werkstätten. Da gerade Menschen mit Assistenzbedarf dringend Wohnraum in Wildeshausen suchen, sind diese Appartements ideal für sie. Aus diesem Grund gibt es auch schon Bewerber, die sich unter anderem im Büro der GSG an der Huntestraße gemeldet haben.

Ziel der Gesellschaft ist es, den Immobilienbestand nach Fertigstellung im eigenen Besitz zu halten. Nur über die langfristige Vermietung kann die Gesellschaft mit Gewinn arbeiten. Die Baumaßnahmen werden durch die N-Bank des Landes gefördert. Bedingung ist jedoch, dass die Miete nicht über 5,60 Euro für den Quadratmeter steigt. Daran zeigt sich auch, dass es sich nicht um Schlichtbauten handelt, wie oft vermutet wird. Es handelt sich vielmehr um normalen Wohnungsbau, der nur deshalb für Geringverdiener bezahlbar wird, weil es eine staatliche Unterstützung für die Errichtung gibt.

Mit der Fertigstellung des Komplexes an der Heidloge rechnet Horst Kache, technischer Leiter bei der GSG, nun im Frühjahr 2018. Entscheidend sei, wie man durch den Winter komme, sagte er. Zunächst werde der Boden abgetragen und das Baugrundstück mit Sand aufgefüllt. Geplant ist ein offizieller erster Spatenstich mit Landrat Carsten Harings und Bürgermeister Jens Kuraschinski.

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