40 neue Wohneinheiten geplant

Sozialer Wohnungsbau am Lehmkuhlenweg: Neuer B-Plan erforderlich

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Das Gelände am Lehmkuhlenweg wurde bereits zu großen Teilen geräumt.

Wildeshausen - Die Verträge sind unterzeichnet, einige Bäume und Sträucher wurden vor Beginn der Vegetationsperiode schon abgeholzt. Dennoch darf die VR-Immobilien Wildeshauser Geest auf dem ehemals städtischen Grundstück am Lehmkuhlenweg in Wildeshausen noch nicht mit dem Bau von geförderten Wohnungen beginnen.

Zunächst muss nämlich der Bebauungsplan geändert werden. Am Montag berät der Ausschuss für Stadtplanung, Bau und Umwelt über einen Entwurf, der vom Planungsbüro Mumm erstellt wurde. Ziel ist es, in einem nächsten Schritt die Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden sowie der sonstigen Träger öffentlicher Belange zu beschließen.

Reihen- und Mehrfamilienhäuser geplant

Eine Million Euro hat die VR-Immobilien für die Fläche bezahlt. Das fast 17.000 Quadratmeter große Areal wurde bereits im Februar vergangenen Jahres über ein Interessenbekundungsverfahren von der Stadt ausgeschrieben. Dabei gab es einige Vorgaben für den Investor. Unter anderem muss die Fläche, die sich in einem Mischgebiet befindet, zu 60 Prozent mit Wohnungen und zu 40 Prozent mit Gewerbe bebaut werden. Von diesen 60 Prozent müssen 70 Prozent dem sozialen Wohnungsbau zugeschrieben werden. Das heißt, dass die Wohnungen mit Berechtigungsschein günstig angemietet werden können.

Mit der Änderung des B-Planes sollen nun die Voraussetzungen geschaffen werden, dreigeschossig bauen zu können. Der Bauherr investiert rund zwölf Millionen Euro. Geplant sind 40 Wohneinheiten in einer Größe von etwa 80 Quadratmetern. Diese sollen in Reihen- sowie Mehrfamilienhäusern untergebracht werden.

Erste Mieter sollen Ende 2018 einziehen können

Der Investor rechnet damit, dass im Herbst Baubeginn ist. Wenn alles glatt läuft, können Ende kommenden Jahres schon die ersten Mieter einziehen. Schon jetzt gibt es Interessenten für die Gewerberäume.

Neben dem Gebiet am Lehmkuhlenweg werden derzeit Wohnungen an der Heidloge und am Kornweg gebaut. Dafür verantwortlich zeichnet die GSG Oldenburg. Geplant ist zudem sozialer Wohnungsbau in der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme an der Straße „Am Rapsacker“. Dort soll die städtische Siedlungsgesellschaft aktiv werden.

dr

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