Vier Projekte laufen derzeit

Sozialer Wohnungsbau in Wildeshausen kommt voran

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An den „Geest-Höfen“ wird fleißig gebaut.

Wildeshausen - Auch wenn der soziale Wohnungsbau in Wildeshausen in den vergangenen Jahren Fortschritte gemacht hat, besteht noch immer eine große Nachfrage nach günstigen Wohnungen. Derzeit laufen vier Projekte, durch die insgesamt mehr als 50 Wohneinheiten entstehen sollen. Die am weitesten fortgeschrittenen Vorhaben sind die Mehrfamilienhäuser der GSG Oldenburg an der Heidloge. Die Bau- und Wohngesellschaft plant den Bezug des letzten der drei Gebäude für Anfang April. Insgesamt sollen dort 57 Wohnungen mit einer Mietpreisbindung von 5,60 Euro pro Quadratmeter entstehen.

An der Harpstedter Straße entwickelt Immobilienfachwirt Michael Müller ein weiteres Projekt. Unter anderem sollen vier Mehrfamilienhäuser entstehen, von denen eines sieben Wohnungen mit Mietpreisbindung beinhaltet. Dieses soll im kommenden Jahr gebaut werden, während die anderen drei früher errichtet werden sollen. Auf dem Gebiet sind auch elf zweigeschossige Einfamilienhäuser vorgesehen, von denen die ersten zurzeit gebaut werden.

Insgesamt 36 Wohnungen mit Mietpreisbindung plant die VR Immobilien Gesellschaft in drei Mehrfamilienhäusern am Lehmkuhlenweg zwischen Raiffeisen-Warengenossenschaft und Friedhof, den „Geest-Höfen“. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlicht im Herbst. An den ebenfalls auf dem Areal geplanten elf Reihenhäusern wird bereits gewerkelt, während die „Häusliche Krankenpflege Bellersen & Lohmann“ die Baugenehmigung in der Tasche hat. Die Firma verlegt ihren Hauptsitz an den Lehmkuhlenweg. Teil der millionenschweren Investition sind Wohngemeinschaften für Senioren und eine Tagespflege.

Auch die gemeinnützige Bau- und Siedlungsgenossenschaft Wildeshausen ist aktiv. Sie plant zwei Mehrparteienhäuser mit jeweils vier Wohnungen im Baugebiet „Vor Bargloy“. Der Spatenstich erfolgte im November. Die Fertigstellung ist für Spätsommer oder Herbst vorgesehen.

Bei der GSG wird noch viel Potenzial gesehen. „Theoretisch könnten wir munter weiter bauen“, sagt GSG-Marketingleiter Jens Freymuth. Derzeit seien aber in Wildeshausen keine weiteren Projekte der Oldenburger Bau- und Wohngesellschaft geplant. In Großenkneten, Wüsting, Ganderkesee und Bookholzberg ist die Firma hingegen noch sehr aktiv. Freymuth betont, dass die GSG „keine typische Heuschrecke“ sei. Nach dem Auslaufen der Mietpreisbindung „schöpfen wir längst nicht die Möglichkeiten bei den Mietpreisen aus“. Im Schnitt verlange die GSG weniger als sechs Euro pro Quadratmeter in ihren insgesamt rund 8 000 Wohnungen.

Immobilienmakler Helmut Müller hat ebenfalls einen starken Bedarf an günstigem Wohnraum mit 40 bis 60 Quadratmetern für Alleinstehende beobachtet. „Firmen suchen dringend für ihre Mitarbeiter“, weiß er. „Der Markt besteht nicht nur aus alleinstehenden Einfamilienhäusern.“  bor

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