Baustart verschoben

Sozialer Wohnungsbau am Lehmkuhlenweg in Wildeshausen muss warten

Kein sozialer Wohnungsbau in Sicht: Auf dieser Fläche sollen zwei neue Häuser errichtet werden.
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Kein sozialer Wohnungsbau in Sicht: Auf dieser Fläche sollen zwei neue Häuser errichtet werden.

Am Lehmkuhlenweg in Wildeshausen sollten 18 Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen gebaut werden. Doch wann das passiert, steht in den Sternen.

Wildeshausen – So schnell wird es wohl nichts mit dem Bau von 18 Wohnungen in Wildeshausen, die ausschließlich Menschen mit geringem Einkommen zur Verfügung stehen sollen. Der Entwickler der „Geest Höfe“ am Lehmkuhlenweg, die VR Immobilien Wildeshauser Geest GmbH, hat den Baustart erneut verschoben. Der letztgenannte Termin war der Sommer. Nun heißt es aber von der Gesellschaft auf Anfrage: „Aufgrund der Fusion hat sich die Prioritätenliste etwas verschoben und das Projekt auf den Geest Höfen ist weiter nach hinten gerutscht.“ Gemeint ist der Zusammenschluss der Volksbank Wildeshauser Geest mit der VR Bank Oldenburg-Land West im vergangenen Jahr.

Geplant war laut Entwurf, zwei identische, dreigeschossige Häuser mit Flachdach im rückwärtigen Bereich des Geländes zwischen dem städtischen Friedhof und der Raiffeisen-Warengenossenschaft zu errichten. Im Konzept, für das die Volksbank den Zuschlag für die Fläche von der Stadt erhielt, ist die Rede von Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen, die rund 50 beziehungsweise 75 Quadratmeter groß und barrierefrei zu erreichen sein sollen sowie einen Balkon haben. Auf dem Gelände hat die VR Immobilien bislang elf Reihenhäuser verkauft. Im vorderen Bereich befindet sich die Firma „Häusliche Krankenpflege Bellersen und Lohmann“ in einem Neubau.

Sozialer Wohnungsbau als Auflage der Stadt

Die Stadt Wildeshausen hatte bei der Ausschreibung der Baufläche die Auflage erteilt, dass 70 Prozent der Wohneinheiten Maßstäbe des sozialen Wohnungsbaus erfüllen müssen. Dazu gehört unter anderem eine festgeschriebene Monatsmiete von höchstens 5,80 Euro pro Quadratmeter. Diese Bindung gilt für drei Jahre.

Die Linken-Ratsfrau Kreszentia Flauger hatte bereits zu Beginn dieses Jahres kritisch nachgefragt, warum auf dem Gelände denn bislang kein sozialer Wohnungsbau zu sehen ist. In einer Anfrage an die Stadtverwaltung wollte sie wissen, ob es eine Frist für die Errichtung gibt. Diese existiert laut Stadt aber nicht. Sollten die Objekte jedoch nicht realisiert werden, sei eine Rückübertragung an die öffentliche Hand denkbar, hieß es.

Hohes Interesse an Wohnungen

Das Gelände am Lehmkuhlenweg gehörte der Stadt und galt lange Zeit als nicht vermarktbar. Allerdings besteht schon seit Jahren in Wildeshausen ein hohes Interesse an Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen. 2016 wollten deshalb gleich mehrere Investoren dort bauen.

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