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Sonder-Impfaktion mit Novavax Anfang März im Landkreis Oldenburg

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Von: Dierk Rohdenburg, Ove Bornholt

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Seit dem 20. Dezember ist der Corona-Impfstoff des Herstellers Novavax durch die EMA zugelassen. Anfang März ist eine Sonder-Impfaktion im Landkreis Oldenburg geplant.
Seit dem 20. Dezember ist der Corona-Impfstoff des Herstellers Novavax durch die EMA zugelassen. Anfang März ist eine Sonder-Impfaktion im Landkreis Oldenburg geplant. © imago

In zweieinhalb Wochen gibt es im Landkreis Oldenburg eine Sonder-Impfaktion mit Novavax. Der Totimpfstoff gegen Corona wird in drei Orten verabreicht.

Landkreis – Bislang mussten Impfwillige im Landkreis Oldenburg einen Termin vereinbaren. Nun ist es auch wieder möglich, einfach spontan in die Impfambulanzen zu kommen, teilte der Kreis am Donnerstag mit. Wann, wo und in welcher Gemeinde die Impfambulanz geöffnet ist, ist auf der Internetseite www.oldenburg-kreis.de einsehbar.

„Wir haben in der Impfquote noch deutlich Luft nach oben. Ich kann jedem nur empfehlen, seinen Impfstatus zu überprüfen und aufzufrischen. Dies gilt für Erst-, Zweit- und Boosterimpfungen“, sagte Dr. Leonhardt Hamschmidt, ärztlicher Direktor des Gesundheitsamtes. Besonders Ungeimpfte sollten sich laut Hamschmidt schützen. „Omikron lässt sich nicht stoppen.“

Novavax steht demnächst zur Verfügung

Alternativ zu den bereits bekannten mRNA-Impfstoffen stehe demnächst mit Nuvaxovid von Novavax ein neuer Impfstoff auf Proteinbasis zur Verfügung. Passend dazu ist Anfang März eine landesweite Impfaktion für Ungeimpfte ab 18 Jahren geplant, die Vorbehalte gegenüber den bislang verwendeten Impfstoffen haben. „Da gibt es nun keine Ausreden mehr“, sagte Hamschmidt. Interessierte können sich unter Telefon 0800/9988665 auf eine Warteliste setzen lassen.

Die landesweite Impfaktion wird von Sonntag bis Dienstag, 6. bis 8. März, von 10 bis 17 Uhr in Wildeshausen, Alte Feuerwehr, Ganderkesee, Sporthalle Habbrügger Weg 1, und Sandkrug, Bümmerstedter Straße 4, umgesetzt. „Wir hoffen, dass von diesem Angebot viele Bürgerinnen und Bürger Gebrauch machen werden“, so Hamschmidt.

Ärztlicher Direktor des Gesundheitsamts: „Es gibt nun keine Ausreden mehr“

Weiterhin können alle Personen ab zwölf Jahren eine Spritze mit den mRNA-Impfstoffen von Biontech beziehungsweise ab 30 Jahren mit Moderna erhalten. Nach der neuen Empfehlung der Ständigen Impfkomission sei die zweite Auffrischimpfung für gesundheitlich gefährdete Personengruppen – Menschen ab 70 Jahren, Bewohner von Pflegeeinrichtungen sowie Menschen mit Immunschwäche ab fünf Jahren – frühestens drei Monate nach der ersten, also dem Booster, mit einem mRNA-Impfstoff möglich. Personen, die nach der ersten Auffrischimpfung bereits eine Corona-Infektion durchgemacht haben, werde keine weitere Auffrischimpfung empfohlen.

Bei den Impfungen besteht die Pflicht zum Tragen einer FFP-2-Maske. Bei Kindern ist eine medizinische Maske ausreichend. Mitzubringen sind Ausweisdokumente und falls vorhanden Impfbücher. Sollte es mit letzterem Probleme geben, stellen die Mobilen Impfteams eine Ersatzbestätigung über die Impfung aus.

Jugendliche zwischen zwölf und 15 Jahren müssen die schriftliche Einwilligung eines Erziehungsberechtigten mitbringen. Kinder unter zwölf Jahren müssen von einem Erziehungsberechtigten begleitet werden. „Die Wartezeit bei der Impfung kann deutlich verringert werden, wenn die notwendigen Unterlagen schon ausgefüllt mitgebracht werden“, empfiehlt der Kreis. Die Vordrucke finden sich ebenfalls auf der Internetseite www.oldenburg-kreis.de.

Die aktuellen Infektionszahlen

Gegenüber Mittwoch wurden im Landkreis Oldenburg 198 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Positive Tests gab es in Ganderkesee (36), Wildeshausen (35), Großenkneten (33), Harpstedt (24), Hatten (21), Wardenburg (20), Hude (15) und Dötlingen (14). Somit gibt es aktuell 1 426 registrierte mit dem Coronavirus infizierte Personen im Landkreis. In Quarantäne befinden sich 1 443 Menschen. Die meisten Infektionen wurden im Umfeld von Kindertagesstätten und Schulen erfasst. Es sind 349 Fälle. Die kumulative Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 823,9 pro 100 000 Einwohner und ist damit seit Mittwoch (901,4) deutlich gesunken.

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