Solarstative für Wildeshauser Grundschulen/OLB sponsert Projekt

Spielend Energie erkennen

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Insgesamt vier Solarstative wurden gestern im Stadthaus an die Grundschul-Leiterinnen überreicht.

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Strom kommt bekanntlich aus der Steckdose. Aber wie kommt er dort hinein? Eine Frage, die schon für Grundschüler sehr wichtig sein kann. Dabei spielen erneuerbare Energien eine sehr große Rolle. Aus diesem Grund konnten die Leiterinnen der Wildeshauser Holbein- und St.-Peter-Schule, Anja Lösch und Brigitte Schmidt, gestern je zwei Solarstative in Empfang nehmen.

Im Rahmen des Projektes „Energie- und Solartechnik in der Bildungsregion Landkreis Oldenburg“ haben die Berufsbildenden Schulen (BBS) gemeinsam mit der Realschule diese Solarstative für den Unterricht in Grundschulen hergestellt. „Durch dieses Projekt können bereits Grundschüler für das Thema ,Sonnenenergie‘ sensibilisiert und begeistert werden“, betonte BBS-Fachlehrer Holger Adomat während der Übergabe im Stadthaus.

„Das ist eine sehr gute Sache, dass die BBS innovative Technik und Ideen vorantreibt“, betonte Bürgermeister Jens Kuraschinski. Die Kooperationen mit den Schulen seien wichtig, um die Schüler an diese Themen heranzuführen.

Möglich gemacht wurde die Durchführung dank der Zuschüsse der Oldenburgischen Landesbank (OLB), die dieses Projekt schon seit vielen Jahren finanziell unterstützt. Bisher flossen rund 10000 Euro. „Es ist jedoch nicht direkt die Bank, sondern unsere Stiftung, über die dieses Sponsoring läuft. Gerne nehmen wir uns dabei Themen von Kindern und Jugendlichen an“, erklärte Rainer Grewing, Leiter der Firmenkundenbetreuung, der mit dem Leiter der Wildeshauser Filiale, Stephan Janßen, gekommen war.

Über seine Enkelkinder habe er herausgefunden, dass sich schon kleine Kinder für Sonnenenergie begeistern können, berichtete Adomat: „Die Grundschüler können jetzt auf eher spielerische Weise erkennen, dass uns die Sonne Energie liefert, die wir in Strom umwandeln können.“ Er machte aber auch deutlich, dass die BBS Fortbildungen für die Lehrkräfte anbiete, damit das Thema im Unterricht besser umgesetzt werden kann.

So ist jedem Solarstativ eine Explosionszeichnung beigelegt, nach der die Schüler alles exakt zusammenbauen und nutzen können. „Lassen Sie die Schüler ruhig einmal das Smartphone mitbringen, damit sie selbst sehen können, dass es mit dieser kleinen Photovoltaikanlage aufgeladen werden kann“, so Adomat in Richtung Lehrerinnen. Zudem sponsert die Stadt kleine Rennautos und Radios, die ebenfalls mit dem Solarstrom betrieben werden können.

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