Ulrich B. Schmidt veröffentlicht „Wildeshausen 2009“

Sicht eines Normalbürgers

Ulrich B. Schmidt mit seiner Chronik eines Normalbürgers.

Wildeshausen - WILDESHAUSEN (dr) · Wie schnell doch ein Jahr vergeht. Und was ist in den vergangenen zwölf Monaten alles in der Wittekindstadt passiert?

„Es ist erstaunlich, was man alles in kurzer Zeit vergisst“, hat Ulrich B. Schmidt festgestellt. Diesem Vergessen setzt er seit zwei Jahren ein Buch entgegen. „Das Jahr aus Sicht eines Normalbürgers mit Gedanken zur Zeit“ ist es untertitelt. Der Titel selbst lautet „Wildeshausen 2009“. Das Werk ist ab kommender Woche im Buchhandel erhältlich und enthält chronologisch aufgelistet die wichtigen und manches Mal auch die unwichtigen Dinge, die in der Kreisstadt geschehen sind. Garniert sind sie mit Gedanken, die sich der ehemalige Ratsherr (saß von 1981 bis 1991 in diesem städtischen Gremium) gemacht hat und die nicht immer ganz bequem sind. „Es ist ein Versuch, die Diskussion aufzunehmen“, sagt der 71-Jährige Angestellte der Flugsicherung im Ruhestand, der 1974 in die Wittekindstadt zog und hier in zahlreichen Gruppen und Initiativen aktiv war und noch immer ist. „Die Stadt ist ein lebendiger Organismus. Es tut sich immer was“, sagt Schmidt. „Da gilt es, Dinge und Entwicklungen zu hinterfragen.“

Die Themen sind vielfältig – so wie das Leben in Wildeshausen. Ob es Sarah Connors Hunde sind, die Kaninchen in der Nachbarschaft reißen, die Gymnasiums-Immobilie an den Landkreis verkauft wird oder Bakterien den Betrieb im Schwimmbad lahmgelegt haben, Schmidt greift es auf und schreibt es manchmal mit spitzer Feder nieder. Dabei ist es nicht sein Interesse, jemanden zu verletzen. Aber ab und zu ein wenig pieksen, das ist durchaus in Schmidts Sinn.

Die Auflage des vergangenen Jahres hat sich nicht gerade überragend verkauft. „Aber es wurde über das Buch diskutiert“, weiß der Autor. Ohnehin erwartet er nicht, dass sein Werk ein Bestseller wird. Das muss es auch nicht, weil das Buch über Books on Demand in jedem Buchgeschäft zu beziehen ist. Es werden also keine großen Auflagen vorgehalten, sondern es wird nach Bedarf produziert. Beleuchtet werden die Monate von Januar bis Oktober, und der geneigte Leser wird feststellen, dass in diesen zehn Monaten einiges geschehen ist.

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