Sicherheitsdienst kontrolliert Alter und Tascheninhalt beim Gildefest

Nicht volljährig: Dann ist um 24 Uhr Schluss im Zelt

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Manfred Wulf (Öffentlichkeitsarbeit), Frank Görke (Festplatzausschuss), Hergen Stolle (Handwerkermarkt) und Schatzmeister Siegbert Schmidt (v.l.) wollen für einen reibungslosen Ablauf des Gildefestes sorgen.

Wildeshausen - Während des Gildefestes soll zwar ausgelassen gefeiert werden. Aber eben nicht ausufernd. Das gilt insbesondere für Jugendliche, die genau kontrolliert werden sollen, wann sie im Zelt sind und welche Getränke sie konsumieren. Die Zusammenarbeit zwischen Wildeshauser Schützengilde, Polizei, Sicherheitsdiensten und auch Sanitätskräften hat sich bewährt.

Auch in diesem Jahr wurde wieder ein Maßnahmenkatalog zur nachhaltigen Beachtung der Vorschriften des Jugendschutzgesetzes beim Gildefest erarbeitet, der unter anderem den kontrollierten Zugang zum und den anschließenden berechtigten Aufenthalt im Zelt regelt.

An den jeweiligen Festtagen werden farbige Tanzbänder für die Zeltveranstaltungen ausgegeben. So können Besucher unter 18 Jahren und Besucher unter 18 Jahren in Begleitung von Erziehungsberechtigten oder Erziehungsbeauftragten sofort erkannt werden.

Im Kassenbereich oder am Zelteingang erfolgt eine Kontrolle der Personalausweise. Die Schützengilde bittet dazu die Mitglieder, permanent auch ihre Gildeausweise parat zu halten. Der auch in diesem Jahr personell aufgestockte Sicherheitsdienst wird sowohl im Kassen- als auch im Eingangsbereich des Zeltes mitgeführte Rucksäcke durchsuchen. Im Festzelt selbst wird darüber hinaus permanent das Anwesenheitsrecht der Jugendlichen anhand der Tanzbänder überprüft.

Ab 24 Uhr werden die Jugendlichen unter 18 Jahren, die nicht in der berechtigten Obhut einer Aufsichtsperson stehen, per Durchsage aufgefordert, das Festzelt zu verlassen.

Um den organisatorischen Ablauf beim Eintritt in das Festzelt zu optimieren, insbesondere am Pfingstsonntag und -dienstag, wird die Gilde weitere Kassenhäuschen für Barzahler an der Burgstraße und an der Kleinen Straße aufstellen. Es ist ratsam, sich bereits vor der Auftaktveranstaltung auf der Burgwiese die Tanzbänder zum Eintritt in das Festzelt abzuholen. Hier hat sich laut Schützengilde in den Vorjahren positiv herausgestellt, dass bereits ab 15 Uhr am Pfingstsonntag Tanzbänder für die Abendveranstaltung im Zelt am Kassenhäuschen auf dem Marktplatz erworben werden können.

Darüberhinaus wird die Schützengilde in diesem Jahr verstärkt darauf achten, dass das Bekleben von Häusern, Laternen oder Schaufenstern mit Aufklebern von Gildeclubs unterbleibt. „Wir können es nicht mehr akzeptieren, dass trotz verstärkter Hinweise in den vergangenen Jahren hier immer wieder gerade in der Innenstadt ein großer Schaden entsteht“, so Schatzmeister der Gilde, Siegbert Schmidt.

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