Kreuzung Westring/Bargloyer Weg wird ab Ende Juni umgebaut

Sichere Querung ab Spätsommer

Hier wird demnächst gebaut: An der Kreuzung Bargloyer Weg/Westring sind Ampeln geplant. 
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Hier wird demnächst gebaut: An der Kreuzung Bargloyer Weg/Westring sind Ampeln geplant. Foto: dr
  • Dierk Rohdenburg
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Wildeshausen – Autofahrer auf dem Wildeshauser Westring müssen sich ab Ende Juni für einige Wochen auf Behinderungen und Staus einstellen, weil dort gebaut wird. Die Baustelle in Höhe des Barg-loyer Weges wird allerdings von vielen Bürgern schon seit Jahren herbeigesehnt, soll sie doch dafür sorgen, dass Radfahrer und Fußgänger den Westring deutlich sicherer überqueren können. Außerdem wird es Autofahrern, die den Bargloyer Weg in Richtung Stadt befahren, die Auffahrt auf den Westring erleichtern.

„Wir wollen Ende Juni starten“, bestätigte Stadtpressesprecher Hans Ufferfilge. Der genaue Termin hänge vom Abschluss der Arbeiten am Wohnmobilstellplatz ab, da die gleiche Firma die Kreuzung umgestalten soll.

Kreuzungsvereinbarung mi dem Land

Die Umsetzung der Maßnahme konnte erst durch eine Kreuzungsvereinbarung mit der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Oldenburg gesichert werden. Da die prognostizierten Querungen über die Landesstraße nicht hoch genug für eine Finanzierung der Ampelanlage durch das Land waren, muss die Stadt Wildeshausen die Kosten in Höhe von 438 000 Euro übernehmen. Das Geld ist bereits seit geraumer Zeit in den Haushalt eingestellt.

Nach Angaben von Ufferfilge ist am Westring eine Vollsignalanlage mit Zeittaktung geplant. Der Verkehr wird in alle Richtungen durch die Ampeln geregelt. Zunächst muss jedoch die Straßendecke geöffnet werden. Der betroffene Abschnitt des Westrings soll einen neuen Unterboden und einen anderen Belag bekommen.

Umleitung über Baustraße

Derzeit plant die Stadtverwaltung die Verkehrsführung während der Bauarbeiten. Nach Möglichkeit soll der Verkehr in eine Richtung normal weiterfließen können. „Vielleicht können wir auf der einen Straßenseite beginnen und dann zur anderen Seite wechseln“, überlegt Ufferfilge. Da das Teilstück der Entlastungsstraße zwischen der Visbeker Straße und dem Bargloyer Weg bereits als Baustraße fertiggestellt wurde (wir berichteten), können die Fahrzeuge über diese Strecke umgeleitet werden. Es bleibt jedoch immer ein Engpass kurz vor der Einmündung des Bargloyer Weges auf den Westring. Dieser wird auch in Zukunft nicht beseitigt werden können, weil es an Baufläche fehlt. Mittelfristig soll die Entlastungsstraße bis zur Ahlhorner Straße führen und den Bargloyer Weg entlasten. An beiden Enden wird es einen Kreisverkehr geben.

Für viele Bürger aus den neuen Wohngebieten bedeutet die Kreuzung eine Erleichterung, auf den Westring abbiegen zu können. Von den Bürgern und aus der Politik war schon seit Langem angemerkt worden, dass die Querung des Westrings eine Unfallgefahr birgt. Die Polizeistatistik weist zwar keine hohe Zahl von Vorkommnissen aus. Im September vergangenen Jahres hatte jedoch eine Schülerin Kopfverletzungen erlitten, als sie beim Überqueren des Westrings von einer Autofahrerin erfasst worden war.  dr

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